Kindle: Amazon stellt Unterstützung für E-Book-Reader ein

Kindle (Bild: Amazon)

Amazon führt eine Änderung seiner Firmenpolitik durch. Das Unternehmen hat nun damit begonnen, ältere Kindle-E-Book-Reader auszusortieren. Der erste Kindle ist bereits rund zehn Jahre alt. Dieser Schritt hätte also schon viel früher erfolgen können und wohl auch müssen. Die ältesten Kindle-Generationen sind technologisch gesehen schlicht vollständig obsolet und veraltet. So besitzen sie beispielsweise nicht einmal Wi-Fi.

Amazon wirft die Kindles der ersten beiden Generation und auch den Kindle DX, der streng genommen zur zweiten Generation gehört, aus dem Sortiment. Damit ist nicht der Verkauf gemeint, den hat Amazon bereits vor Jahren eingestellt. Nun können Kindles dieser Generationen nicht mehr neu mit einem Amazon-Konto verbunden werden. Wer bereits einen dieser Kindles besitzt und ihn noch mit einem Konto gekoppelt hat, kann aber weiterhin seine Bücher darauf lesen. Eine De-Registrierung dieser Kindles ist seltsamerweise auch nicht mehr möglich. Amazon hat also wohl einfach den gesamten Registrierungs-Dienst für diese Geräte abgeschaltet.

Erst im letzten Jahr gab es noch ein Update für die alten Kindles

Diese Entscheidung Amazons kommt dennoch überraschend. Denn das Unternehmen hatte erst im letzten Jahr ein größeres Software-Update für ältere Kindles ausgeliefert, um sie auch weiterhin zu kabellosen Verbindungen befähigen zu können.

Wer also mit dem Gedanken spielt, sich einen gebrauchten und billigen Kindle zu kaufen, sollte nicht mehr zu einem Kindle der ersten zwei Generationen greifen. Diese sind im Wesentlichen nur noch Elektroschrott und können nicht mehr mit dem eigenen Amazon-Konto registriert werden. Noch schlimmer ist es für Verkäufer eines alten Kindles: Ihr Konto bleibt auf dem Gerät erhalten. Es sollte also nicht einfach weggeworfen, sondern vorher sogar kaputt gemacht werden.

Tags :Quellen:The E-Book-Reader

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