Apple wollte Filmstudio Imagine Entertainment übernehmen

Apple Shop an der Upper West Side, New York City (Bild: Apple)

Apple ist bekanntlich bemüht, sich breiter aufzustellen und in dem Zuge auch in Produktion, Vermarktung und Angebot von Film- und Serieninhalten zu investieren. Wie nun bekanntgeworden ist, war das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino deswegen an einer Kooperation mit dem Filmstudio Imagine Entertainment interessiert. Laut dem Nachrichtenmagazin Financial Times sind die Verhandlungen jedoch versandet.

Dem Bericht zufolge hatten mehrere Kooperationsmöglichkeiten zwischen Apple und dem 1986 vom Produzenten Brian Grazer und dem Filmemacher Ron Howard gegründeten Filmstudio zur Debatte gestanden. Sie reichten vom Vertrieb der Filminhalte über eine Investition bis hin zu einer Übernahme des Filmkonzerns. Die Verhandlungen sollen ergebnislos geblieben und auf Eis gelegt worden sein, so das Blatt, ohne auf die Gründe einzugehen.

Apple will, ist aber planlos

Trotz des Scheiterns ist Apple nach wie vor daran interessiert, ins Geschäft mit Film- und Fernsehinhalten einzusteigen. Seit mehr als einem Jahr hält das Unternehmen in der Unterhaltungsbranche, namentlich Hollywood, Ausschau nach Kooperationspartnern. Laut Financial Times stecke man in der Traumfabrik die Hälse nach Apple. Der Konzern habe sich jedoch noch nicht festgelegt, welche Strategie er verfolgen solle. Im Mai vergangenen Jahres war berichtet worden, dass der iPhone-Hersteller die Übernahme des Medienkonzerns Time Warner erwäge. Später hieß es, das Unternehmen sei „nicht mehr interessiert“.

Imagine Entertainment ist bekannt für Spielfilme wie „A Beautiful Mind“, „Der Aushilfsgangster“, „8 Mile“, „American Gangster“ und das Formel-1-Drama „Rush – Alles für den Sieg“. Viele Werke entstehen in Kooperation mit dem Filmstudio Universal Pictures, das den Verleih der Filme  verantwortet. Der Vertrag zwischen beiden Unternehmen war Ende letzten Jahres ausgelaufen. Ungefähr zu dieser Zeit soll Apple die Verhandlungen mit Imagine aufgenommen haben, so Financial Times.

Tags :Quellen:Financial TimesVia:MacRumors

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising