Soziale Medien: Deutschland, das Land der Web-2.0-Begeisterten

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Eine Studie belegt, dass die Deutschen nach wie vor gerne Soziale Medien zwecks Kommunikation nutzen. Allerdings ist die Web-2.0-Begeisterung nicht in jedem der 16 Bundesländer gleich stark ausgeprägt.

Ja, wir Deutschen sind immer auf der Höhe der Zeit. Wir sind immer Schritt auf Tritt mit der technologischen Entwicklung. Erst recht begeistert sind wir von den Annehmlichkeiten, die uns das Internet bereitet. Briefe und Notizen mit der Hand schreiben war gestern. Heute kommuniziert wir via E-Mails, oder wir chatten und posten Kommentare auf sozialen Medien.

Laut der repräsentativen Online-Studie „Social-Media-Atlas 2016/2017“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna ist unsere Begeisterung für Web 2.0 im Vergleich zum Vorjahr etwas rückläufig, dennoch ungebrochen. Demnach sind 76 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren aktive Web-2.0-Nutzer. Das sind knapp drei Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor, von einer allgemeinen Akzeptanz der sozialen Medien kann jedoch noch immer gesprochen werden.

Soziale Medien nicht überall in Deutschland gefragt

Social MediaAllerdings ist die Begeisterung für Youtube, Facebook, Twitter und andere Anbieter nicht in jedem Bundesland gleich stark ausgeprägt. Laut der Studie gibt es deutliche regionale Unterschiede. Besonders Internet-affin sind die Saarländer. Ganze 88 Prozent der Einwohner des kleinen, an Frankreich grenzenden Bundeslandes nutzen soziale Medien. Das sind fünf Prozent mehr als 2015.

Die Bremer kommen in der aktuellen Umfrage auf 83 Prozent, zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Platz drei landen die Hessen, die zwar vier Prozent weniger holen als 2015, mit 82 Prozent dennoch ein beachtliches Ergebnis erreichen. Über dem Durchschnitt von 76 Prozent liegt auch Bayern, von dessen Einwohnern 81 Prozent gerne soziale Medien nutzen, Nordrhein-Westfalen mit 78 Prozent und Niedersachsen, das auf 77 Prozent kommt.

Nicht besonders angetan von Facebook, Twitter, YouTube und Co. sind offenbar die Thüringer. Mit 64 Prozent und damit 13 Prozentpunkten unter dem Durchschnitt bildet der Freistaat das Schlusslicht im Ranking. 2015 waren es noch 69 Prozent.

An der Studie nahmen 3.500 Männer und Frauen ab 14 Jahren teil, Erhebungszeitraum war das vierte Quartal 2016. Hier das komplette Ranking:

1.   Saarland				88%
2.   Bremen				83%
3.   Hessen		   		82% 
4.   Bayern				81%
5.   Nordrhein-Westfalen		78%
6.   Niedersachsen			77%
7.   Hamburg				76%
8.   Rheinland-Pfalz			76% 
9.   Sachsen-Anhalt			76%
10. Mecklenburg-Vorpommern	74%
11. Brandenburg			73%
12. Berlin		   		        71%
13. Baden-Württemberg		70%
14. Sachsen				70%
15. Schleswig-Holstein		66%
16.Thüringen			        64% 

 

Tags :Quellen:FaktenkontorVia:Presseportal

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