BQ: Neue Smartphones Aquaris X und X Pro im Hands-On [+Video]

(Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Der spanische Hersteller BQ hat heute seine neuen Smartphone-Modelle Aquaris X sowie Aquaris X Pro vorgestellt. Die zeichnen sich vor allem durch anständige Hardware und Features zu einem günstigen Preis aus. Wir haben uns die beiden Geräte mal genauer angesehen, mit denen BQ nach eigener Aussage "das Konzept der Fotografie in diesem Preissegment komplett revolutionieren" will.

BQ Aquaris X / X Pro im Hands-On

Bild 1 von 12

BQ Aquaris X / X Pro
(Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Das BQ Aquaris X im Hands-On

Display und Prozessor des Aquaris X und X Pro

Das Gehäuse des Aquaris X ist aus Kunststoff, beim X Pro dagegen aus 3D-Glas. Beide Modelle haben auf der Vorderseite 2,5D-Glas, also gerundete Glaskanten und fassen beide ein 5,2 Zoll großes Display mit Full HD-Auflösung ein. Die Quantum Colour+-Technologie sorgt dabei für ein breites Farbspektrum mit einer Helligkeit von 650 Nits.

Im Inneren arbeiten bei beiden Modellen ein Snapdragon 626 Octa-Core-Prozessor mit 2,2 Gigahertz, der besonders energieeffizient sein soll. Die GPU kommt ebenfalls von Qualcomm, heißt Adreno 506 und taktet mit bis zu 650 Megahertz. Den Strom bekommen beide Chips aus einem 3100 mAh großen Akku, der mit Quick Charge 3.0 geladen werden kann. Wie lange das Gerät im Tageseinsatz eines Geeks durchhält, wird sich dann im Test klären.

Speicher und Kamera

Speichermäßig gibt BQ euch die Wahl zwischen einer 32 Gigabyte-Variante für das Aquaris X oder einer mit 64 oder 128 Gigabyte ausgestatteten beim X Pro. Der Arbeitsspeicher ist bei der Pro-Version mit vier Gigabyte RAM etwas besser bestückt als das Aquaris X mit drei Gigabyte.

Besonders stolz ist BQ auf die Kamera und die eigens dafür entwickelte App, die unter anderem Zero Shutter Lag und Mehrbildverarbeitung mitbringt. Die Fotos bekommt die App von der Hauptkamera, die beim Aquaris X eine 16 Megapixel starke Sony-Linse mit einer Blende von f/2.0 einfasst. Beim X Pro kommt dagegen eine Dual-Cam mit dem 2L7-Sensor von Samsung zum Einsatz. Die löst zwar „nur“ mit zwölf Megapixeln auf, dürfte aber unter anderem dank der f/1.8-Blende bessere Fotos knippsen.

Kameratechnik und Selfie-Cam

Für Verwacklungsminimierung sorgt die Dual PhotoDiode, die alle Pixel des Sensors zur Phasenerkennung nutzt. Damit fokussiert die Kamera noch besser als bei früheren Modellen von BQ. Videoaufnahmen gehen auf beiden Modellen in erfreulichen 4K bei 30 Frames pro Sekunde, unterstützt durch  Videostabilisierung von Vidhance.

Auf der Vorderseite knippst eine acht Megapixel starke Selfiecam mit f/2.0 und bringt zusätzlich Licht mit einem Blitz ins Dunkel. Erfreulich, dass die Frontkameras mittlerweile bei den meisten Herstellern für die Generation Instagram optimiert werden.

Preis und Verfügbarkeit

Das Aquaris X wird im Mai in Deutschland erscheinen und kostet dann rund 300 Euro, das X Pro folgt im Juni für rund 380 Euro, beziehungsweise für rund 420 Euro bei der 128 Gigabyte-Version. Vorher wird es von uns natürlich einen Test geben, in dem ihr erfahrt, wie gut die Geräte sich im Alltag schlagen.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising