Explosion im Flugzeug: Kopfhörer einer Frau geht in Flammen auf

Bild: Australian Transport Safety Bureau

Diese Passagierin und alle anderen Insassen eines Fluges von China nach Australien hatten Glück im Unglück. Auf der Reise von Peking nach Melbourne explodierten die Kopfhärer einer Australierin. Die Frau fügte sich dabei leichte Verletzungen zu.

Wie die australische Flugsicherheitsbehörde Australien Transport Safety Bureau (ATSB) auf ihrer Webseite mitteilte, habe die namentlich nicht genannte Frau an Bord über die eigenen Kopfhörer Musik gehört, als zwei Stunden nach dem Start in Peking ein lautes Explosionsgeräusch zu hören war.

„Als ich mich umdrehte, fühlte ich die Hitze in meinen Gesicht“, zitiert die Behörde die Frau. Daraufhin habe sie die Kopfhörer von ihrem Kopf gerissen und auf den Boden geworfen. Hier wurde das brennende Gerät von den Flugbegleitern mit einem Glas Wasser gelöscht.

Bei dem Vorfall hat sich die Frau keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen. Auf den von ATSB auf ihrer Webseite veröffentlichten Bildern kann man sehen, dass an ihren Wangen Rauchspuren zu sehen sind. Außerdem wurden ihre Haare versengt und an ihrer rechten Hand sind Brandblasen zu sehen.

Der Hersteller des Kopfhörers ist nicht bekannt

Bild: Australian Transport Safety Bureau

Bild: Australian Transport Safety Bureau

Nachdem Vorfall hätten sich die Flugbegleiter um die Frau gekümmert, so ATSB. Für den Rest des Fluges hing der Geruch von geschmolzenem Plastik, verbrannter Elektronik und versengten Haaren in der Luft.

Von welchem Hersteller die Kopfhörer stammen, hat ATSB nicht verraten. Die Behörde warnte davor, dass batteriebetriebene Geräte leicht Feuer fangen können. Darüber hinaus wies sie auf korrekten Umgang mit Elektrogeräten hin.

Es ist nicht das erste Mal, dass in einem Flugzeug ein elektronisches Gerät explodiert ist. Im Oktober vergangenen Jahres hatte unmittelbar vor dem Flug der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore ein Samsung-Smartphone des Models Galaxy Note 7 Feuer gefangen. Verletzt wurde niemand, alle Passagiere mussten evakuiert werden. Der Vorfall ereignete sich wenige Wochen, nachdem der südkoreanische Konzern sein problembeladenes Vorzeigehandy wegen Brandgefahr aus dem Verkauf genommen hatte.

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  1. Das einzige was interessant an der Geschichte ist/wäre, welches Gerät von welcher Marke hochgegangen ist und genau das wird nicht genannt.

  2. Ein normaler passiver Kopfhörer enthält NICHTS was sich selbstentzünden oder explodieren kann!
    Es muss sich um einen Kopfhörer mit aktiven ANC (Umgebungslärmkompensation) bzw. Bluetooth gehandelt haben.
    Nur die enthalten eigene Stromquelle, fast immer ein Lithumion Akku ist, der das Einzige ist was sich selbstentzünden oder „explodieren“ kann.
    Im Flieger herrscht niedrigerer Luftdruck, der ein zu dünnes Akkugehäuse deformiert haben könnte…
    Es wäre nicht der erster Akku der im Flieger gebrannt hat. (Boeing war dafür berüchtigt)

    Dem nach müsste die korrekte Überschrift heißen: „Akku im Kopfhörer gebrannt“.
    Aber die Qualität der heutigen „Journalisten“ und „Medien“ hat schon lange schwer nachgelassen. Die meisten Schreiben nur von Anderen blind ab, die es genau sowenig auf Plausibilität prüfen.

  3. PS:
    Zitat: „wurde das brennende Gerät von den Flugbegleitern mit einem Glas Wasser gelöscht“
    Normalerweise erzeugt Wasser mit direkten Kontakt zu Lithium, Hitze und noch mehr Feuer….

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