Test: LG K10 (2017) und K8 (2017) im Vergleich

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

LG hat seine Smartphone Familie K um zwei neue Modelle das K10 (2017) und das K8 (2017) erweitert. Wir hatten die Möglichkeit für euch beide Einsteiger- bis Mittelklasse Smartphones ausführlich zu testen. Wie die Neuheiten auf uns wirken, erfahrt ihr hier.

LG K10 (2017) und K8 (2017)

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LG K10 (2017) und K8 (2017)
Links seht ihr die Rückseite des LG K10 (2017) und rechts das Display des K8 (2017). (Bild: Übergizmo/ Marina Ebert)

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Leichtes, recht schickes Design kein Fingerabdruckscanner (Bild: Übergizmo)
 (Bild: Übergizmo)Preisgünstig  (Bild: Übergizmo)mehr Einsteiger, als Mittelklasse
 (Bild: Übergizmo)starker Akku
 (Bild: Übergizmo)Android 7.0 Nougat  

Wir vergleichen in unserem Test den großen Bruder LG K10 (2017) direkt mit dem kleinen Bruder K8 (2017). So wisst ihr genau, wenn ihr euch für ein Gerät der K-Familie entscheidet, welches der beiden Modelle eher zu euch und euren Ansprüchen passt.

Das LG K10 (2017) wirkt wuchtig, ist aber federleicht

Auch wenn beide Smartphone-Modelle der selben Reihe entspringen, gibt es beim Design dennoch starke Unterschiede. Wir beginnen erstmal mit dem großen Bruder K10 (2017), dann schauen wir uns das Design des K8 (2017) genau an und vergleichen beide Design direkt miteinander.

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Die Rückseiten des LG K10 (2017) und des K8 (2017) (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Das LG K10 haben wir in der schwarzen Version für euch getestet, optional steht eine Gold-Variante noch zur Auswahl. Beim schwarzen Modell setzt LG auf kupferfarbene Akzente um den Lautsprecher, die rückseitige Kamera und am Gehäuserand entlang. Die Rückseite des 5,3-Zoll großen Smartphones kommt in Metallic-Optik daher, besteht jedoch aus Kunststoff und lässt sich abnehmen um die Sim-Karte, eine microSD-Karte und den Akku einzusetzen.

LG K10 (2017) und K8 (2017)(Bild: Übergizmo)

Hier seht ihr beim unteren Smartphone die Kupferakzente des K10 (2017). (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Außerdem ist die Rückseite abgerundet und die Displayränder recht groß, so dass das K10 (2017) auf den ersten Blick ziemlich wuchtig wirkt. Im krassen Gegensatz dazu steht jedoch das Gewicht des Smartphones. Nur 138 Gramm bringt das Modell auf die Waage und wirkt federleicht in der Hand. Die Verarbeitung ist zwar nahtlos, doch insgesamt wirkt das K10 Modell nicht so hochwertig durch den Einsatz von Kunststoff und doch recht günstig wirkenden kupferfarbenen Akzenten.

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Die Unterseite mit USB Eingang und Aux-In. (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

LG K8 (2017): Der kleine Bruder ist schwerer als der große

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Links seht ihr den großen Bruder K10 und rechts die Rückseite des K8 (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Das LG K8 (2017) wiegt 142 Gramm und ist somit etwas schwerer trotz der kleinen Größe von 5-Zoll. Zur Farbauswahl stehen Titan (unser Testgerät) und Gold. Die Rückseite ist abnehmbar und abgerundet, wie bei großen Bruder, jedoch geriffelt, was sie sehr viel griffiger macht und die Haptik verbessert. Insgesamt gefällt uns das Design des K8 (2017) deutlich besser als das des K10 und die Rückseite ist zudem fast immun gegen lästige Fingerabdrücke.

Gemeinsamkeiten im Design der K-Familie

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Leider ist kein Fingerabdruckscanner bei beiden Modellen mit an Bord. (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Doch natürlich lassen sich zwischen den Brüdern Gemeinsamkeiten im Punkt Design finden. Beide Modelle besitzen auf der linken Displaykante eine Lautstärkewippe und am unteren Rand die 3,5-Millimeter Klinkenbüchse, sowie den Ladeanschluss. Der Ein- und Ausschalter befindet sich nicht wie so oft auf der rechten Seite des Smartphones, sondern auf der Rückseite als runder Knopf unter der Kamera. Auch wenn es auf den ersten Blick stark an einen Fingerabdruckscanner wie zum Beispiel bei Huawei erinnert, bekommen beide Smartphones von LG keine Fingerabdruckscan-Funktion –Schade! Insgesamt sind beide Smartphones vom Design in der Mittelklasse einzuordnen.

Displays im Vergleich

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Links ist das K10, rechts das LG K8 (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Bei beiden Smartphones setzt der Hersteller auf ein LCD-Panel im Display und eine 2,5D Arc Glass Front. Zudem löst das 5,3-Zoll Modell genau wie das kleine 5-Zoll K8 in HD-Qualität auf. Die 16,7 Millionen Farben und die 1280 x 720 Pixel kommen beim K10 auf eine 277,1 ppi und beim K8 auf 291 ppi. Gerade der große Bruder hätte bei der Displaydarstellung und der Größe mit einer Auflösung in FullHD sehr viel mehr punkten können. Insgesamt liegt die K-Familie im Punkt Display leider nur in der Einsteigerklasse und schafft nicht den Schritt bis zur Mittelklasse.

Kameras: Der Autofokus hinkt, aber die Bilder können sich sehen lassen

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Die rückseitige Kamera des LG K10 (2017). (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Die Kamera beider Smartphones stattet LG komplett gleich aus. Die rückseitige Kamera kommt bei den Brüdern mit 13 Megapixeln daher, sowie einem digitalen vierfachen Zoom, Autofokus und einem LED-Blitzlicht. Der Autofokus funktioniert mehr oder weniger gut, gerade bei Nahaufnahmen schwächelt er ein wenig. Dennoch schießen die Smartphones bei gutem Lichtverhältnissen schöne Bilder, welche mehr als ausreichend für die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und Co sind. Insgesamt also eine solide Kamera auf der Rückseite in diesem Preissegment.

Zwei Beispiel Fotos: 

Aufnahme mit dem LG K10 (2017) (Foto: Übergizmo)

Aufnahme mit dem LG K10 (2017)(Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Aufnahme mit dem LG K8 (2017) (Foto: Übergizmo)

Aufnahme mit dem LG K8 (2017) (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Die Frontkamera kommt mit 5 Megapixeln daher und dank Beauty Filter könnt ihr kleine Fältchen und Hautunreinheiten einfach ausblenden. Durch das Auto Shot Feature könnt ihr gerade Selfies ganz ohne lästiges Tippen aufnehmen und euch von eurer Schokoladenseite zeigen. Beim LG K10 (2017) habt ihr außerdem in der Frontkamera eine 120 Grad Weitwinkel-Option integriert. So lassen sich fokussierte und verbesserte Gruppen-Selfies aufnehmen und alle eure Freunde passen mit auf das Bild. Die verbauten Kameras in der LG K-Familie sind in der soliden bis guten Mittelklasse anzuordnen und gerade die Selfie Funktionen können bei uns punkten.

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Die Frontkamera des LG K10 (unten) kommt mit 120 Grad Weitwinkel-Funktion. (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Hardware, Software und Akku

Im Inneren des LG K10 (2017) werkelt ein Mediatek MT 6750 Prozessor mit 8 Kernen und einer Taktrate von bis zu 1,5 GHz. Im kleinen Bruder powert im Inneren der Qualcomm Snapdragon 425 mit 4 Kernen und einer Taktrate von bis zu 1,4 GHz. Beim K10 kommen 2 GByte RAM zum Einsatz, beim K8 nur 1,5 GByte. In Sachen Multitasking sind die Modelle sehr anfällig für Ruckeln und Stocken. Auch der interne Speicher mit 16 GByte ist recht dürftig. Dieser kann zwar mittels microSD-Karte erweitert werden, beim LG K8 (2017) allerdings nur auf 32 GByte. Dafür glänzen die Smartphones der K-Familie mit der neusten Android 7.0 Nougat Software.

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Recht starke Akkuleistung in den Mittelklasse Geräten. (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Auch die austauschbaren Akkus können sich mit ihren Kapazitäten von 2.800 mAh (K10) und 2.500 mAh (K8) sehen lassen. Die beiden Smartphones sind also gut ausgestattet um euch einen ganzen Tag mit genügend Strom zu versorgen.

Preis und Verfügbarkeit

LG K10 (2017) und K8 (2017) (Bild: Übergizmo)

Gerade die Rückseiten ähneln sich sehr. (Bild: Übergizmo/Marina Ebert)

Verfügbar sind beide Smartphones der LG K-Familie ab sofort, zum Beispiel über die Webseite des Herstellers oder Online über Händler wie Amazon. Preislich liegt das LG K10 (2017) bei rund 205 Euro und das LG K8 (2017) kostet knapp 160 Euro. Damit sind beide Smartphones recht günstig und im Preisrahmen für Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones.

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Fazit

Insgesamt ist die LG K-Reihe bestückt mit soliden Smartphones. Das Design verleiht ihnen einen extravaganten Look und die Kameras sind klassisch für Mittelklasse-Geräte. Der Akku kann sich wirklich sehen lassen und auch die Preise sind in Ordnung. Jedoch bei der Performance schwächeln die beiden Testgeräte etwas, so dass sie eher für Einsteiger als geeignet sind. Wir finden in unserem Test das K8 (2017) durch seine Titan-Rückseite und den ins gesamten Auftritt besser als den großen Bruder und würden daher Einsteigern eher zum K8 (2017) raten.

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