Sonos Playbase im Hands-On – der Raumklangkünstler für Fernseher

Bild: Ubergizmo / Lenz Noelkel

Sonos hat mit dem Playbase eine Soundlösung für das Heimkino vorgestellt, das gleich zehn einzelne Lautsprecher in einem Gehäuse vereint. Das spart Platz - aber wie ist das mit dem Raumklang?

Sonos Playbase

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Sonos Playbase
Bild: Lenz Nölkel/Ubergizmo

Die Playbase von Sonos wird im besten Fall unter den Fernseher bzw. dessen Fuß gestellt. Bei einigen Konstruktionen mag das allerdings nicht möglich sein, weil sie auf dünnen Beinchen stehen, die nicht auf der Playbase stehen können. Das sollte man vor dem Kauf unbedingt abmessen. Die Playbase soll Raumklang erlauben, auch wenn die 10 Lautsprecher eng zueinander stehen und in dem Gehäuse gebündelt sind.

Unser Höreindruck war aber gut: Die Kanäle sind räumlich sauber getrennt, was Sonos mit einer ausgeklügelten Elektronik schafft, die den Sound analysiert und entsprechend ausgibt. Auch der Subwoofer macht seine Sache ganz gut, wobei ihm natürlich kein Donnergrollen zu entlocken ist, das auch noch die Nachbarwohnung erschüttert. Vielleicht ist das auch ganz gut so.

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Mit der Smartphone-App von Sonos kann mit Hilfe der Truetone-Technik der Raum eingemessen werden. Dabei wird das Smartphone zum Mikro und Messgerät. Leider gibt es das Ganze nur für iOS. Android-Nutzer müssen sich gegebenenfalls ein iPhone ausleihen.

Die Playbase ist 5,8 cm hoch, 72 cm lang und 38 cm breit. Das Gehäuse soll Fernseher mit einem Gewicht von 40 kg verkraften. Aus dieser Perspektive dürfte es also keine Probleme geben. Die Playbase gibt es in Weiß und Schwarz. Leider gibt es nur einen optischen Eingang. Das ist eindeutig ein Manko, denn viele ältere Fernseher haben so etwas gar nicht.

Bild: Ubergizmo / Lenz Noelkel

Die Playbase wäre kein echtes Sonos-Gerät, wenn man darüber nicht schnurlos Musik abspielen könnte. Wer will, kann sogar in mehreren Räumen die gleiche Musik abspielen. Im Heimkino lassen sich beispielsweise kleine Satelliten-Lautsprecher von Sonos integrieren, um das Raumgefühl weiter zu verbessern. Das Gerät spielt selbstverständlich auch Musik aus Streamingdiensten ab. Noch ist Playbase nicht mit Amazon Alexa kompatibel, aber das soll Mitte 2017 nachgeholt werden.

Bild: Ubergizmo / Lenz Noelkel

Wir können die Sonos Playbase empfehlen. Sie soll im April 2017 auf den Markt kommen und rund 800 Euro kosten. Der Raumklang ist auch ohne Satelliten gut nachvollziehbar, der Bass könnte etwas satter sein und die Optik stimmt auch: Wer sich sein Wohnzimmer nicht mit großen Boxen vollstellen will und mit der Verkabelung hadert, ist damit gut bedient. In jedem Fall muss vor dem Kauf geprüft werden, wo man die Box unterbringen kann. Klein ist sie nämlich nicht.

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  1. Bin sehr gespannt. Ist ja nicht mehr lange bis April. Ich habe im Wohnzimmer einen LG-Fernseher und denke mal, dass es eines von den Modellen ist, die nicht auf die Playbase passen.
    Mit einer Wandhalterung sollte sich das Problem aber auch lösen lassen.

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