Jeff Jones geht im Streit: Uber verliert Top-Manager

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Die Turbulenzen beim Fahrdienst-Vermittler Uber nehmen kein Ende. Wenige Wochen, nachdem das Unternehmen wegen Sexismus-Vorwürfen Schlagzeilen machte, räumt Präsident Jeff Jones seinen Manager-Posten. Grund sei die Unvereinbarkeit zwischen seinen Überzeugungen und der unternehmerischen Wirklichkeit bei Uber.

Die zahlreichen Aufsehen erregenden Skandale um und bei Uber sind dem Anschein nach der Grund für Jones‘ Kündigung. „Es ist jetzt klar, dass die Überzeugungen und Ansätze, die meine Karriere bestimmt haben, nicht vereinbar sind mit dem, was ich bei Uber gesehen und erlebt habe. Aus diesem Grund kann ich nicht weiter Präsident des Fahrdienst-Unternehmens sein“, so Jones in einem Statement gegenüber dem Tech-Blog Recode.

Für Jones war seine Zeit bei dem Fahrdienst-Vermittler ein kurzes Intermezzo. Der Unternehmer war rund sieben Monate die Nummer zwei hinter CEO Travis Kalanick, als der er unter anderem für die Entwicklung von Mitfahrangeboten zuständig war und den schlechten Ruf des Unternehmens wiederherstellen sollte.

So sieht Uber-Chef Kalanick die Sache!

Während Jones verärgert über die Unternehmensstruktur seinen Posten räumt, stellt Kalanick die Entwicklung in einem gänzlich anderen Licht dar. Demnach wollte man bei Uber einen Chief Opertating Officer (COO) für das Tagesgeschäft besetzen. Nach dieser Personalentscheidung soll Jones jedoch „zu der Entscheidung gelangt“ sein, „dass er seine Zukunft nicht bei Uber sehe“, so Kalanick in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Die E-Mail wurde von dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg veröffentlicht.

Uber hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Negativschlagzeilen gesorgt. Die Google-Schwesterfirma Waymo führte gegen den Fahrdienstleister einen Prozess wegen Datenklau. Im Februar dieses Jahres schrieb die Software-Entwicklerin Susan Fowler in einem Blog, dass bei Uber eine von Sexismus geprägte Unternehmenskultur herrsche.

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