The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch) Test – Links größtes Abenteuer

(Bild: Ubergizmo / Tim To)

Nintendo ist nicht nur zurück mit einer neuen Konsole, sondern auch mit einem neuen Zelda Titel. „Breath of the Wild“ ist ein Titel der dieses Jahr mit besten Bewertungen überschüttet worden ist. Was wir von dem Spiel halten, könnt Ihr in unserem Spoilerfreien Test nachlesen.

Zelda Breath of the Wild

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Im Dorf der Zoras
(Bild: Ubergizmo / Tim To)

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Hyrule ist wunderschön  (Bild: Übergizmo)Fallende Frame Rate
 (Bild: Übergizmo)Fesselnde Story
 (Bild: Übergizmo)Vielzahl an Puzzle
 (Bild: Übergizmo)Herausfordernde Bosskämpfe

Die letzten Zelda Titel haben zunehmend an Qualität verloren. Versteht mich nicht falsch – ich mochte Skyward Sword sowie die weiteren Titel, jedoch haben sich die Spiele linear angefühlt. „Breath of the Wild“ erfrischt das Gameplay durch den Überraschungseffekt. In Links neuestem Abenteuer dreht sich alles um das Erkunden, Ausprobieren und daraus lernen. Es heißt somit zurück zu den Basics, wie es bereits damals bei „The Legend of Zelda“ auf dem NES war.

Die große weite Welt

Nach einer kleinen Einführung auf dem großen Plateu beginnt die Entdeckungsreise. Die Geschichte wird in Form von Erinnerungen erzählt, da die Geschehen in Hyrule 100 Jahre zurückliegen. Somit ist es nicht wichtig in welcher Reihenfolge welche Missionen Ihr erledigt. Es wird kein Weg wird vorgegeben. ist auch das Motto des ganzen Spiels, denn es wird so gut wie nie erklärt wie man etwas zu erledigen hat. Das Fehlen von Wegweisern ist anfangs ein wenig verwirrend. Hat man sich allerdings daran gewöhnt verbringt man Stunden einfach nur damit die Map zu ergänzen, Materialien zu looten oder auch Schreine zu entdecken.

Hyrule könnt ihr auf drei verschiedene Arten erkunden. Zu Fuß, mit dem Pferd oder per Teleportation. Den ersten Teil des Spiels werdet Ihr zu Fuß durch Hyrule machen bis Ihr Euer erstes Pferd findet und in den Stall bringt. Die Teleportation erfordert, dass Ihr bereits einen Teleportationspunkt freigeschaltet habt. Um zu Fuß etwas schneller zu laufen könnt Ihr rennen. Dies verbraucht allerdings Eure Ausdauer, die nicht unbegrenzt ist. Ist Link einmal erschöpft, so muss er sich erst kurz ausruhen bis es weitergehen kann. Die Ausdauer wird ebenfalls beim Klettern, Schwimmen und auch beim Fallschirmgleiten benötigt.

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Insgesamt gibt es 120 Schreine auf der Karte zu entdecken. Die Schreine lösen die Puzzle aus den ehemaligen Dungeons ab. Man kann sich das so vorstellen, dass jeder der Schreine ein einzelner Dungeon ist bei dem es darum geht ein bestimmtes Puzzle zu lösen. Während die ersten vier davon auf dem großen Plateu noch als Tutorial dienen, sind die restlichen 116 Dungeons zum einen komplett verstreut und von den Schwierigkeitsgraden auch unterschiedlich. Nach Lösen erhält man ein Zeichen der Bewährung. 4 dieser Zeichen kann man gegen einen Herz- oder Ausdauercontainer austauschen.

Eure Waffen, Schilder und Bögen sind neuerdings zerbrechlich. Zudem habt Ihr auch nur eine beschränkte Anzahl an freien Plätzen im Rucksack hierfür. Waffen werden in der Regel von besiegten Gegnern fallen gelassen oder können rund um Hyrule gefunden werden. Es werden bei den Waffen grob in 3 Kategorien unterteilt: Einhand-, Zweihandwaffen und Langwaffen.

Das Waffenmenü (Bild: Ubergizmo / Tim To)

Das Waffenmenü (Bild: Ubergizmo / Tim To)

Link der Meisterkoch

In „Breath of the Wild“ wurden die Herzen zur Energieerfrischung durch Lebensmittel ausgetauscht. Ihr müsst somit beispielsweise Äpfel essen, damit sich die Lebensanzeige wieder füllt. Die Heilwirkung der Gegenstände kann durch das Kochen oder Rösten verstärkt werden.

Wer hätte jemals gedacht, dass kochen einmal Spaß macht? Es existiert kein Kochbuch! Somit muss man sich zum Großteil selbst im Kombinieren von Lebensmitteln versuchen. So könnt Ihr mit den richtigen Zutaten beispielsweise Kochobst, Curry oder Pilzpfannen kochen.

3 Äpfel in der Pfanne ergeben Kochobst (Bild: Ubergizmo / Tim To)

3 Äpfel in der Pfanne ergeben Kochobst (Bild: Ubergizmo / Tim To)

Gelegentlich erzählt jedoch auch ein NPC nützliche Rezepte für Gerichte oder auch Medizin. Medizin oder unterstützende Gerichte werdet Ihr im Spiel öfter gebrauchen um die Hitze in der Wüste oder die Kälte in den Bergen zu überstehen. Weitere mögliche Buffs sind beispielsweise Angriffs-, Verteidigungs-, Schleichsteigerung oder auch temporäre Erhöhung der Lebens- oder Ausdaueranzeige.

Nach all den positiven Tests fragt man sich, ob es überhaupt etwas an „Breath of the Wild“ auszusetzen gibt. Das Spiel läuft überwiegend auf konstanten 30 fps. Diese fallen allerdings, wenn man durch ein dichtes Waldstück läuft teilweise dramatisch. Diese Frame Rate Drops behindern zwar nicht den Spielfluß, aber fallen schon deutlich auf.

Fazit

Nach über 45 Spielstunden habe ich immer noch nicht das Ende erreicht. Es fühlt sich so an als hätte man gerade an der Oberfläche gekratzt und man will sich noch weiter mit dem Spiel beschäftigen. Mit neuen Spielelementen wie dem Craften oder auch dem Zerbrechen der Waffen wirkt das Spiel nun sehr erwachsen. Selbst wenn man kein Freund der neuen Nintendo Switch (oder Wii U) ist: Dieses Spiel ist hervorragend und sollte ohne Probleme zur Überbrückung bis zum nächsten großen Nintendo Switch Titel ausreichen.

#FunFact: Wusstet Ihr dass das Spiel mit einem 8 Bit Prototypen geplant worden ist?

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