Elon Musk ist nicht glücklich über Trumps NASA-Pläne

Tesla-Gründer Elon Musk (Bild: Emily Shanklin/ SpaceX / Public Domain)

Diese Woche unterschrieb US-Präsident Donald Trump eine Regierungserklärung zur Förderung zukünftiger NASA-Missionen. Er setzt der Weltraumbehörde aber auch ein Ultimatum – Der Tesla-CEO und Space-Pionier Elon Musk ist darüber alles andere als begeistert.

Am Dienstag dieser Woche unterschrieb US-Präsident Trump die Regierungserklärung S.442. Zum Inhalt hat sie das zukünftige Budget der staatlichen Weltraumagentur. Die NASA soll demnach 19,5 Milliarden Dollar an Regierungs-Geldern für das kommende Geschäftsjahr erhalten. Anders als andere Wissenschaftszweige ist die Weltraumbehörde damit unter der neuen US-Administration scheinbar nicht von Kürzungen betroffen. Die Sache hat allerdings einen Haken.

Trump setzt der NASA ein Ultimatum: Bis zum Jahr 2033 zum Mars

Der US-Präsident möchte so schnell wie möglich Ergebnisse hinsichtlich einer bemannten Marsmission sehen. Laut dem Time Magazin sagte Trump: „Seit fast sechs Jahrzehnten hat die Arbeit der NASA Millionen Amerikaner inspiriert, sich entfernte Welten und eine bessere Zukunft hier auf der Erde vorzustellen.“ Er freue sich, das Gesetz zu unterzeichnen, denn „es bekräftigt unser Engagement für die Kernaufgabe der NASA: menschliche Erforschung des Weltalls, Weltraumwissenschaft und -technologie.

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Angesichts dieser Neuigkeiten tweetete die Recode-Mitbegründerin Kara Swisher: „Somewhere @elonmusk is smiling“. Der SpaceX-Gründer und Tesla-Chef zeigte sich über die aktuellen Weltraumpläne der US-Regierung wenig begeistert. Er antwortete auf Twitter: „(Glücklich) bin ich nicht. Dieses Gesetz ändert fast nichts an dem was die NASA macht. Existierende Programme werden fortgesetzt und es wird keine zusätzliche Förderung für den Mars geben.“

Elon Musk ist über die NASA-Pläne wenig begeistert

Ähnlich kritisch wie Musk sehen auch andere Experten den soeben vorgelegten Haushalt. Scott Pace, Direktor am Space Policy Institute an der George Washington University sieht in ihm lediglich die Bewahrung des Status quo: „Ich denke das ist eher eine Stimme für die Stabilität“

Über die Finanzierung einer künftigen Mars-Mission hinaus, sieht die Gesetzgebung weitere Deep-Space-Missionen und die Entwicklung neuer Überschall-Flugzeuge vor. Später legte Elon Musk auf Twitter nochmal nach: „Vielleicht wird es in Zukunft einen Gesetzentwurf geben, der für die Mars-Mission einen Unterschied macht, dieser ist es nicht.“

Tags :Quellen:Business Insider

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