Premium Accounts: Twitter will Geld von Nutzern

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Der Kurznachrichtendienst Twitter plant seine Applikation TweetDeck weiter auszubauen. Dabei soll eine Premium-Version entstehen, für die Nutzer in Zukunft zahlen sollen.

Bereits seit geraumer Zeit plagt sich der Konzern des CEO Jack Dorsey mit mittelmäßigen Geschäftszahlen und nahezu stagnierenden Nutzerzahlen herum. Das soziale Netzwerk bedarf daher dringend neuer Ideen.

Eine Möglichkeit seine Umsätze zu steigen, sieht der kalifornische Konzern nun in der Einführung von Premium-Accounts. Das neue Angebot soll sich an Intensiv-Nutzer des Kurznachrichtendienstes richten, die von einem „weiterentwickelten TweetDeck“ profitieren sollen.

Das neue Premium-Modell soll sich an Power-User des Kurznachrichtendienstes richten

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TweetDeck ist Twitters alternative Website und Desktop-Applikation, die sich bereits jetzt an Power-User des Dienstes richtet. Die Plattform ermöglicht Usern einen verbesserten Überblick über ihre Timelines, Listen, @mentions und Suchergebnisse.

Basierend auf einen Umfrage, die Twitter unter seinen Nutzern durchgeführt hat, will das Unternehmen nun ein weiterentwickeltes TweetDeck vorstellen. Gegenüber der Website The Verge bestätigte das Unternehmen seine Pläne für sein Premium-Modell. Zuvor hatte der Journalist Andrew Tavani von dem „Scoop“ berichtet.

Ihm zufolge soll der neue Premium-Service von Twitter seinen Nutzern u.a. erlauben, ein „flexibles Dashboard“ einzurichten. Tavani zufolge soll der Preis für den Premium-Twitter-Account bei stolzen $19,99 im Monat liegen. Er richte sich vor allem an Marketing-Mitarbeiter, Journalisten und andere Professionelle, die den Nachrichtendienst intensiv nutzen.

Einen konkreten Zeitplan für sein Vorhaben nannte das Unternehmen bisher nicht. Ob Twitter sein neues Produkt wirklich Kunden zugänglich machen wird, ist zum Zeitpunkt noch offen. In der jüngsten Vergangenheit hatte der Kurznachrichtendienst mit einer Vielzahl von Ideen versucht, seinen Service zu verbessern.

Tags :Quellen:Wired UK

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