IKEA macht mit smarter Beleuchtungslösung Philips Hue Konkurrenz

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IKEA unternimmt einen kleinen Schritt im Bereich "smartes Zuhause" und führt im April das erste komplett digitale Produkt ein. Mithilfe der TRÅDFRI App wird die Beleuchtung zu Hause über das Smartphone oder Tablet nach individuellen Vorlieben gesteuert. Die App ist Teil der neuen Smart- Lighting-Kollektion.

Die TRÅDFRI App ist Teil der neuen Smart-Lighting-Kollektion. Dazu gehören Lösungen zum Dimmen, Hin- und Herschalten zwischen warmem und kaltem Licht, eine Fernbedienung sowie die Möglichkeit persönlicher Beleuchtungsgestaltung.

Durch die neuen Beleuchtungslösungen von IKEA lässt sich die Beleuchtung zukünftig an die jeweilige Aktivität anpassen und damit die gewünschte Atmosphäre schaffen.

Eine erste Auswahl an Smart-Lighting-Produkten gibt es bereits in vier Ländern seit Oktober 2016 zu kaufen, dies sind z. B. LED-Lampen, LED-Lichtpaneele und LED-Türen. Hinzu kommen nun eine Reihe von neuen Produkten wie kabellose Dimmer, ein Bewegungsmelder, ein Gateway und die TRÅDFRI App. Ab April soll die gesamte Smart-Lighting-Kollektion in allen IKEA Einrichtungshäusern in Europa und Nordamerika erhältlich sein.

IKEA Smart Lighting ist eine „Plug and Play-Lösung, d. h. dass keine Festinstallation oder das Hinzuziehen eines Fachmanns notwendig ist. Die Glühlampen werden lediglich durch TRÅDFRI LED-Lampen ersetzt. Mithilfe des Gateways und der TRÅDFRI App kann die Beleuchtung dann selbst gestaltet werden.

Lies auch: Clevere Lampen: IKEA erweitert Smart Home Sortiment

„Mithilfe der App kann man z. B. ein Licht für frühmorgens einstellen, ein weiteres für den späten Abend und ein drittes zum Kochen und Arbeiten. Wie bei unseren anderen Smart-Lighting-Produkten war es uns wichtig, die App so leicht verständlich und handhabbar wie möglich zu machen“, so ein Ikea-Verantwortlicher.

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  1. Nett.
    Aber fernbedienbare RGB- Farblichtspiele machen richtig Spaß, erst wenn diese via DMX über WLAN und Handy gesteuert werden können.
    Paralleler auch über PC, mit Lichtsteuerprogramm, mit dem man z.B. ein Sonnenaufgang zum Wecken stimulieren kann.
    Und tageszeitabhängig die Blau- Anteile im Lichtfarbspektrum zum indirekten Steuerung der Serotonin- Produktion im Körper beeinflusst, was den Wach / Müde / Einschlaf- Prozess optimiert.

    Fernbedienung über Handy hat den Vorteil: Eine für „Alles“.
    Manchmal braucht man noch eine zweite programmierbare Fernbedienung von Logitech dazu.
    Dann sind es nur zwei, statt oft acht oder meht Fernbedienungen.
    Besonders bei Technik infantielen Übergizmo- Leser…

  2. Na ob ich das als HUE Konkurrenz sehen würde. Nur weil man Lampen über eine Zentrale steuern kann, ist das doch noch kein Angriff gegen HUE oder andere Firmen wie OSRAM mit Lightify.
    Und wie man es von IKEA ein bisschen gewohnt ist, wenn es um Technik geht.. Man erfährt ziemlich wenig was am Ende wirklich alles gehen wird.

    Ziel von IKEA dürfte es sein, das Kunden relativ preiswert an „smartes“ Licht kommen können. Aktuell wie es scheint, aber ausschließlich im Warm/Kaltlicht-Spektrum.
    Kunden die aber eben etwas mehr möchten, die dürften bei IKEA an Grenzen stoßen (aus aktueller Sicht).
    Keine farbigen Lampen, keine Unterstützung von Amazon Echo oder Siri (HomeKit) und vermutlich auch keine Schnittstelle zu Logitech Harmony usw. Das sind aber alles Aspekte, die durchaus eine wichtige Rolle im smarten zu Hause spielen können. Denn je mehr man über eine zentrale Steuern kann, um so angenehmer ist das ganze ja auch. Ich für meinen Teil möchte jedenfalls nicht zwischen diversen Apps wechseln müssen, nur um mein Haus im Griff zu behalten. Dann ziehe ich doch lieber den Stecker oder bediene diese ähhh.. Lichtschalter.

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