Ford investiert Millionen in Erforschung von Konnektivität und autonomes Fahren

(Foto: Ford)

Eine "raschere Nutzung von Potenzialen" und nicht weniger als "einen weiteren Vorsprung auf diesem immer bedeutender werdenden Technologiefeld", bezeichnet Ford seine neue unternehmerische Entscheidung. Gemeint ist die Konnektivität von Fahrzeugen im Allgemeinen und autonomes Fahren im Besonderen, in deren Erforschung und Entwicklung der US-amerikanische Automobilhersteller mehrere hundert Millionen Dollar investiert. Dreh- und Angelpunkt der Förderung dieser Kernbereiche modernen, vernetzten Autofahrens soll ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum im kanadischen Ottawa werden.

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärte, stehe im Mittelpunkt des Research and Engineering Centers neue Hard- und Softwarelösungen im Bereich Konnektivität. Konkret wird es hier um die Entwicklung von Teilbereichen wie Infotainment, drahtlose Internetanbindung von Fahrzeugen, Gateway-Module, Fahrerassistenzfunktionen und autonomes Fahren gehen. Ein Teil der Investition von 500 Millionen kanadischen Dollar kommt zudem der Erforschung von Nachhaltigkeit und Kraftstoffeffizienz zugute.

Mit dem Schritt geht der Automobilhersteller mit der Zeit. Wie eine Studie von Transparency Market Research belegt, wird der globale Markt für Konnektivität bis 2019 ein geschätztes Volumen von 131 Milliarden US-Dollar erreichen. In den nächsten fünf Jahren plant Ford daher, 20 Millionen Fahrzeuge mit modernen Konnektivitäts-Modulen auszustatten.

„Konnektivität ist eine elementare Komponente der zukünftigen Mobilität“, so Raj Nair, Ford Executive Vice President, Global Product Development and Chief Technical Officer. „Wenn es um die Bereitstellung von Informationen zur Verringerung von Verkehrsstaus in den Städten geht, indem Fahrzeuge und Infrastruktur miteinander kommunizieren, dann ist die Konnektivität der Schlüssel dazu. Dies gilt ganz besonders für autonom fahrende Fahrzeuge.“

Spielwiese für Ingenieure

Für die Entwicklung von Konnektivität in Kanada und den USA stellt Ford insgesamt rund 400 neue Ingenieure ein. Allein im neuen Research and Engineering Center in der kanadischen Hauptstadt finden 300 Fachkräfte eine Arbeitsstelle, womit die Personalstärke des bereits bestehenden Konnektivitäts-Teams mehr als verdoppelt wird. Die Forschungseinrichtung ist Teil einer Gesamtinvestition von 1,2 Milliarden kanadischen Dollar an Ford-Standorten in Kanada. Weitere 700 Millionen kanadische Dollar fließen in die Produktionsstätten im Land. Unter anderem werden dort Ford-Werke in hochmoderne Fertigungsanlagen für Motoren verwandelt.

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