Du bist das Bettmonster! VR-Film gewinnt Award in Frankfurt

VR-Brille

VR-Filme auf dem Vormarsch! Das Lichter Filmfest in Frankfurt, das am Sonntag den 2. April seinen Abschluss feierte, vergab zum ersten Mal den Internationalen Lichter VR Award.

VR-Brillen sind längst nicht nur Accessoires für die Nasen von Voll-Nerds. Immer mehr Filmemacher experimentieren mit der Macht der 360°-Erlebniswelt und entdecken die neue Art des Storytellings.

Im Vordergrund der über 50 VR-Filme, die beim Lichter Filmfest eingereicht worden sind, stehen Story statt Technik. Was vor einigen Jahren noch eine nischige Spielerei war, erobert heute mehr und mehr Bereiche in unserem Alltag.

3D war gestern, es lebe 360°!

Die Filme sind bis jetzt zwar größtenteils Kurzfilme, doch es ist durchaus denkbar, dass Filmemacher Virtual Reality bald auch in voller Spielfilmlänge auf die Leinwand bringen.

Der Gewinner des Internationalen Lichter VR Awards ist der französische Kurzfilm Sergeant James von Alexandre Perez. Sieben Minuten lang begibt sich der Zuschauer unter das Bett eines kleinen Jungen und schlüpft in die Rolle eines waschechten Bettmonsters. Aus der Perspektive des Monsters kann der Zuschauer den kleinen Jungen mit gruseligen Erlebnissen überraschen.

Auch das Tribeca Film Festival oder das South By Southwest haben mittlerweile eigene VR-Kategorien. Kino von oben, unten, von beiden Seiten, einfach rundumherum ist ein einmaliges Erlebnis. Als Zuschauer vergisst man schnell die klobige Brille auf dem Kopf. Die Erlebnisse in der virtuellen Welt lenken von der unbequemen Realität vollends ab – vorausgesetzt die Technik spielt mit.

Leider gab es wohl immer wieder Technikprobleme beim Lichter Filmfest. „Die Technologie steht noch am Anfang“, wie Jurymitglied Astrid Kahmke vom Bayerischen Filmzentrum, gegenüber der Frankfurter Rundschau verläuten ließ.

Bis die Kinos und Filmemacher soweit sind zocken wir einfach noch ‘ne Runde auf der PlayStation VR oder schauen uns hautnah Pornos an, wie die Besucher auf der IFA im vergangenen Jahr:

Tags :Quellen:WiredBildquelle :re:publica über flickr

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