Creators Update: Firmware für Surface Pro 4 und Surface Book aktualisiert

Surface Book (Bild: Microsoft)

Microsoft hat neue Firmware und Treiber für das Surface Pro 4 und das Surface Book veröffentlicht. Die Geräte sollen dann stabiler mit dem Windows 10 Creators Update laufen. Außerdem funktioniert die Standbyfunktion besser und die Displayhelligkeit lässt sich regulieren.

Das Creators Update gibt es offiziell erst ab dem 11. April 2017, doch manuell ist die Installation bereits möglich, weshalb Microsoft auch schon jetzt aktualisierte Firmware-Versionen und Treiber für Surface Pro 4 und Surface Book bereitgestellt.

Das Creators Update enthält vor allem neue auf Endnutzer ausgerichtete Funktionen wie einen Game-Modus, Support für Mixed-Reality-Anwendungen und die neue Anwendung 3D Paint. Die Anwender bekommen außerdem mehr Kontrolle über die von Microsoft erhobenen Daten. Auch für Unternehmen bringt das Update neue Funktionen und Verbesserungen.

Mit den Surface-Updates für Creators Update aktualisiert werden Treiber für Surface System Aggregator, Surface Integration und Intel Precise Touch Device. Die Aktualisierungen sollen für mehr Systemstabilität sorgen, die Standardeinstellungen für System-Ruhezustand anpassen sowie Probleme mit der Display-Helligkeit beim Aufwachen des Geräts beheben.

Die Aktualisierungen sind erst zugänglich, wenn das Gerät mit Creators Update läuft. Nur mit installiertem Windows 10 Version 1703 informiert Windows Update über anstehende Aktualisierungen für die Surface-Geräte. Während es gute Gründe gibt, die offizielle Verteilung von Creators Update abzuwarten, empfiehlt sich danach das umgehende Einspielen der Firmware-Updates, um Microsoft jetzt schon bekannte Probleme mit diesen Geräten zu vermeiden.

Schon durchgesickert sind erste Details zum kommenden Surface Pro 5, dessen Vorstellung bei einem Microsoft-Event in diesem Frühjahr erwartet wird, bei dem es speziell um Surface-Hardware geht. Der langjährige Microsoft-Beobachter Paul Thurrott hat erfahren, dass keine dramatischen Veränderungen zu erwarten sind. Das könnte schlicht einem Refresh mit aufgewerteten Komponenten gleichkommen, also auch weitere Kompatibilität mit vorhandenem Zubehör bedeuten. So soll das Laden weiterhin über den proprietären SurfaceConnect-Port erfolgen und nicht etwa über USB-C, wie von manchen Anwendern erhofft. Bei der CPU steht der Wechsel zu Intels aktueller siebter Generation der Core-Prozessoren (Kaby Lake) an.

Tags :Quellen:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising