Spotify-Manager Chris Bevington unter den Terror-Opfern in Stockholm

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Unter den Todesopfern des Terroranschlags in Stockholm am vergangenen Freitag gehört auch ein Manager des schwedischen Musikstreaming-Dienstes Spotify. Wie nun bekannt wurde, starb Chris Bevington an den Folgen seiner Verletzungen. Der Brite wurde 41 Jahre alt.

Das teilte der Spotify-Gründer und Firmenchef Daniel Ek am gestrigen Sonntag auf dem sozialen Netzwerk Facebook mit. „Unter Schock und mit schwerem Herzen bestätige ich, dass Chris Bevington aus unserem Spotify-Team am Freitag bei dem sinnlosen Anschlag sein Leben verloren hat“, schreibt Ek. Bevington hätte einen großen Einfluss in der Firma gehabt, fügt der Unternehmer hinzu. Dieser sei nicht nur geschäftlicher Natur gewesen, sondern auch persönlicher. Es gebe keine Worte dafür, wie traurig man über den Verlust sei und wie sehr man ihn vermissen werde.

Auch Bevingtons Vater John bestätigte den Tod seines Sohnes. In einer Erklärung an das britische Außenministerium drückte er seine Trauer aus: „Wir sind am Boden zerstört über den tragischen Tod unseres talentierten, mitfühlenden und fürsorglichen Sohnes Chris“, so Bevington. „Er war ein wunderbarer Ehemann, Sohn, Vater, Bruder und enger Freund für viele“, so Bevington weiter. Im Namen der Familie bittet er darum, den Verlust „in dieser unglaublich schweren Zeit in Ruhe betrauern zu können.“ Das Boulevardblatt Bild zitiert aus der Mitteilung.

Auch ein kleines Mädchen kam ums Leben

Chris Bevington soll seit zehn Jahren mit seiner Familie in Stockholm gelebt haben. Seit mehr als fünf Jahren sei er Teil des Spotify-Teams gewesen, erklärt Firmenchef Ek in seinem Facebook-Eintrag. Hier soll er laut Variety für die globalen Partnerschaften und die Geschäftsentwicklung verantwortlich gewesen sein.

Beim Terroranschlag in der schwedischen Hauptstadt am Freitagnachmittag kamen vier Menschen ums Leben, 15 weitere wurden verletzt. Der Attentäter war mit einem Lkw in eine Menschenmenge gerast. Unter den Toten gehört auch ein elf Jahre altes Mädchen, wie schwedische Medien unter Berufung auf Angehörige berichten. Der mutmaßliche Täter, ein 39 Jahre alter Usbeke, wurde mittlerweile festgenommen. Er soll Verbindungen zur Terrormiliz ISIS haben.

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