Studie: So aufgeschlossen sind die Deutschen gegenüber Smart Home

In welche Smart-Home-Lösungen würden die Deutschen investieren? COQON hat zusammen mit YouGov eine repräsentative Befragung durchgeführt

Smart Home setzt sich immer mehr in unserem Alltag durch – und das nicht nur bei jüngeren Leuten. Ob es sich um die Generation Y, X oder ältere Männer oder Frauen handelt, smarte Lösungen innerhalb unserer vier Wände finden sowohl alters- als auch geschlechterübergreifend Zuspruch. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Marktforschungsinstituts YouGov gelangt, die im Auftrag von COQON durchgeführt wurde.

Demnach würden drei Viertel (75 Prozent) der Befragten, unabhängig von Alter und Geschlecht, in Smart-Home-Lösungen investieren. Damit kommen die Forscher zu einem ähnlichen Ergebnis wie bei der ersten repräsentativen Umfrage, die vor einem Jahr durchgeführt worden war. Damals zeigten sich vor allem die Jüngeren gegenüber dem Thema aufgeschlossen. Auch bei der diesjährigen Online-Untersuchung, an der Ende Februar 2060 Männer und Frauen ab 18 Jahren teilnahmen, würden rund 85 Prozent der 18- bis 35-Jährigen (die so genannte Generation Y) in smarte Technologie innerhalb der vier Wände investieren.

Ungefähr gleich sind die Umfragewerte, wenn man die Befragten in Frauen und Männer aufteilt. Bei den Männern würden 79 Prozent in Smart-Home-Technologien investieren, Frauen kommen auf 72 Prozent. Dabei sind wir Deutschen pragmatisch eingestellt. Vor allem Bereiche wie Sicherheit und Geldersparnis betreffende Smart-Home-Anwendungen erfreuen sich bei uns besonderer Beliebtheit. Rund 45 Prozent der Befragten würden in Sicherheitslösungen investieren und sich Geräte wie Bewegungsmelder und Fensterkontakte besorgen. Energieersparnis etwa in Form von intelligenten Heizungen ist für 43 Prozent der Befragten relevant.

Versuchs mal mit … Nützlichkeit

Themen wie Komfort und Unterhaltung sind vergleichsweise weniger von Bedeutung. In Komfortlösungen würden nur 28 Prozent der Befragten investieren, in Unterhaltungselektronik gar nur ein Viertel (21 Prozent). Dabei resultiert der niedrige Wert der letztgenannten Rubrik aus der Geschlechtsspezifik. Während 27 Prozent der Männer sich Investitionen in vernetzte Unterhaltungsmedien vorstellen können, zeigen sich nur 15 Prozent der Frauen für das Thema interessiert.

Die Aufgeschlossenheit der Deutschen gegenüber dem Smart-Home-Technologie wird jedoch vom Kosten-Aspekt gebremst. Bei 42 Prozent der Befragten wird ihre Begeisterung für das Thema dadurch vereitelt, dass manche Anwendungen schlicht zu teuer sind. Von der Generation Y, also der aufgeschlossensten Gruppe, glaubt das sogar jeder Zweite. Dabei sind die Männer etwas knausriger als die Frauen. 45 Prozent des starken Geschlechts sagt, dass smarte Lösungen zu teuer seien. Von den Frauen sind 40 Prozent dieser Meinung.

Tags :Quellen:Presseportal COQONYouGov
  1. Leider gibt es auf dem Markt noch kein SmartHome System der folgende Eigenschaften vereint:
    Alle für Haushalt /Büro relevanten Sensor und Aktoren Module.
    Preiswert und optional individuell programmierbar (wenn A = x, dann B = z und C = q).
    Steuerung über WLAN mit VPN, auf Wunsch nur über eigenen Handys / PCs.
    Und ohne Schnüffleroptionen im fremden Cloud.

    Lösungsansatz: Sensoren könnte man realisieren mit extrem preiswerten 1…2 € Arduino- Modulen + einen WLAN- Funkmodul.
    Aktoren wie Schalter, Dimmer auch.
    Nur sonstige Aktoren wie Heizkörperventilmotoren / Rollomotoren müssten aufwendiger entwickelt werden.

    Alternative Lösung wäre, ein Konverter- Board / Box, die verschiedene Module diverser Hersteller, mit unterschiedlichen Verbindungsarten und Protokollen, ansteuern und verknüpfen könnte.

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