Nur 10 Prozent würden ihr Auto übers Internet verleihen

(Bild: Übergizmo)

Shared Economy heißt das Stichwort, aber die Deutschen wollen nicht mitmachen. Zumindest nicht, wenn es um ihr liebste Kind geht: Das Auto.

Die Deutschen stehen der Shared-Economy skeptisch gegenüber, zumindest was das eigene Auto betrifft: Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Nachrichtenmagazin Focus sind lediglich 9 Prozent der Befragten bereit, ihr privates Auto über das Internet gegen Geld an Fremde zu verleihen.

84 Prozent der Bundesbürger lehnen das ab. Mit 92 Prozent am höchsten ist die Ablehnung in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen, am geringsten mit 70 Prozent in der Gruppe der unter 29-Jährigen.

Emnid befragte am 11. und 12. April insgesamt 1009 Personen. Die Fragestellung lautete: „Würden Sie Ihr Privatauto zu Zeiten, an denen Sie es nicht brauchen, über das Internet an Dritte gegen Entgelt vermieten?“ Antwortmöglichkeiten: „ja“, „nein“, „weiß nicht, keine Ahnung“.

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  1. Spätestens wenn die zum Kunden selbst anfahrende Carsharing- Systeme funktionieren und zugelassen sind, wird das Privatauto sehr stark an Bedeutung verlieren.
    Das Carsharingauto anzufordern wird nur ein Klick auf Smartphone erfordern, satt wie aktuelle zu erst suchen wo was steht, und sich dort hin zu begeben um es abzuholen. Auch Parkplatzsuche entfällt, man klickt auf Parken und steigt aus.
    Privatautos werden aktuell pro Tag nur ca. 5 % der Zeit bewegt (Mittelwert), und stehen 95 % der Zeit = 22,8h/Tag. Extrem ineffizient.
    Da bleiben vielleicht noch die, die es nötig haben deren gieriges Selbstwertgefühl mit möglichst stark aufgemotzten und möglichst lauten Auto kompensieren zu glauben, die man mit vierfachen Kfz- Steuer (für nicht reine Nutzfahrzeuge) umerziehen könnte… Dann müssen die sich anderen Fetisch zum kompensieren deren Komplexe suchen.
    Und wirtschaftlich betrachtet:
    Bei bequemen Carsharing Autos wird eine Auslastung von mehr als 50 % erwartet, was die Anzahl der benötigen Fahrzeuge stark senkt.
    Autoindustrie stagniert was zu noch mehr Arbeitslosen führt.
    Parkhäuser werden auch weniger benötigt, und werden ggf. zu Wohnungen umgebaut, mit schönen Penthouse Einheiten auf obersten Parkdecks.
    Fahrlehrer, Taxifahrer, Busfahrer, die viele LKW- Fahrer werden arbeitslos.
    Kommunen werden bei Straßenbau und und Instandhaltung entlastet. u.v.a…
    Die neue „schöne“ andere Welt, oder die Evolution / Wander der Zeit.

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