Schlechte Nachrichten: Reparatur des Galaxy S8 fast unmöglich

Teardown Galaxy S8+ (Bild: Smart Repair GmbH)

Das Samsung Galaxy S8+ lässt sich nur sehr schwer reparieren, meinten die Spezialisten von Smart Repair, die das Gerät auseinander genommen haben. Sogar das Gehäuse lässt sich schwer öffnen.

Der Akku des S8+ ist verklebt und lässt sich nur schwer austauschen, doch erst einmal muss man überhaupt an den Stromspeicher gelangen, was gar nicht so leicht ist, da sich das Gehäuse schwer öffnen lässt, berichtet Smart Repair.

Vor wenigen Tagen haben die Reparaturspezialisten von Smart Repair GmbH ein Teardown-Video des Galaxy S8+ auf Youtube veröffentlicht, wie die Kollegen von Teltarif berichten. Demnach lässt sich das neue Samsung-Smartphone nur schwer reparieren. Für das Öffnen des Gehäuses musste das Gerät erhitzt werden. Zudem sei der Akku sehr stark verklebt.

Das vierminütige Video zeigt eine Zusammenfassung der einzelnen Schritte, die deutlich mehr Zeit in Anspruch nahmen als die Dauer des Videos vermuten lässt. Allein um das Gehäuse des Galaxy S8+ öffnen zu können, musste das High-End-Smartphone zunächst auf einer Heizplatte circa 30 Minuten erhitzt werden. Dadurch wurde der Kleber porös, sodass das Gerät an den Seiten aufgehebelt werden konnte.

Der Akku ist mit dem Gehäuse sehr stark verklebt, was einen Wechsel erheblich erschwert. Für Laien kommt eine solche Aktion laut den Reparatur-Spezialisten von Smart Repair GmbH somit kaum in Frage.

Damit unterscheiden sich die Galaxy-S8-Modelle in Sachen Reparierbarkeit kaum von ihren Vorgängern. Die für ihre Teardown-Videos bekannten Reparaturspezialisten von iFixit vergaben dem Galaxy S7 nur drei von zehn Punkten. Damit ist kaum ein Smartphone schlechter zu reparieren als die Samsung-Modelle. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch die Spezialisten von Smart Repair GmbH.

Tipp: Bist Du ein Android-Kenner? Überprüfe Dein Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Tags :Quellen:Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de
  1. Dem Video nach ist der Samsung sehr robust gebaut.
    Durch den Inneren mehrfach verschraubten Metalldeckel ist die Elektronik, und vor allen der Akku, gut gegen mechanische Belastungen geschützt.
    Und die äußere geklebte Verblendung durch Überdeckel aus Kunststoff dürfte in der Herstellung keine 2 $ kosten.
    Eventuell ist der Konzept die äußere Verblendung bei öffnen zu zerstören, und durch neue zu ersetzen. Damit entfällt die längere Vorwärmdauer zum knacken des Klebers. Interessant wäre, was diese Verblendung als Ersatzteil im VK kostet?

    Nach den Akkupech bei Note, will der Hersteller Alles besser als 100 % machen, und auch eventuell unsachgemäße Eingriffe in das Gerät erschweren, die zu ähnlichen Problemen führen könnten.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising