Test: Fitbit Alta HR zeigt dir, wann dein Herz rast

Fitbit Alta HR im Test (Bild: Übergizmo/ Marina Ebert)

Wir waren wieder für euch sportlich unterwegs. Diesmal mit dem neuen Fitbit Alta HR, was mit einem Display ausgestattet ist und permanent euren Puls misst. Was es zum Fitnesstracker zu sagen gibt und wie wir ihn finden, erfahrt ihr hier.

Fitbit Alta HR

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Fitbit Alta HR
Die Vorderseite des Trackers. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Herzfrequenzmesser  (Bild: Übergizmo)Klopf-Display reagiert nicht immer sofort
 (Bild: Übergizmo)schlankeres Design  (Bild: Übergizmo) relativ teuer
 (Bild: Übergizmo)wechselbare Armbänder
 (Bild: Übergizmo)Fitbit-App

Die Ostertage sind vorbei. Wie fast immer bei Feiertagen bleibt die Bewegung auf der Strecke und dafür essen wir umso mehr. Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch, hier noch ein Stück Kuchen von der Omi und zwischendurch kurz am Schokoosterhasen genascht – Da meldet sich schnell das schlechte Gewissen. Wenn ihr euch also vornehmt aktiver zu werden, um den Osterspeck abzutrainieren oder um allgemein fitter durch Leben zu wirbeln, müsst ihr erstmals den inneren Schweinehund besiegen. Fitnesstracker können euch dabei als Trainingspartner unterstützen und wie sich das Fitbit Alta HR als Motivationscoach schlägt, zeigen wir euch jetzt.

Fitbit Alta HR (Bild: Übergzimo / Marina Ebert)

Die Verpackung des Fitbit Alta HR. (Bild: Übergzimo / Marina Ebert)

Design und Verarbeitung des Fitbit Alta HR

Das Fitbit Alta HR besitzt ein Display. Durch doppeltes Klopfen oder elegante Drehungen vom Handgelenk zum Gesicht aktiviert ihr die Anzeige, welche in einem Metallgehäuse untergebracht ist. Auf der Rückseite des Trackers befinden sich der Ladekontakt, der Sensor zur Herzfrequenzmessung und zwei LED´s, die wie wild blicken. Befestigt wird das Fitbit Alta HR mit einem robusten und angenehm tragbaren Silikonarmband. Das Armband ist optional austauschbar und viele Farbvarianten stehen euch zur Auswahl. Über Amazon lassen sich zum Beispiel zusätzliche Armbänder von anderen Herstellern für das Fitbit Modell bestellen. Über kleine metallische Druckknöpfe an der Unterseite des Armbands löst sich die Verankerung und die Armbandteile lassen sich heraus schieben.

Fitbit Alta HR (Bild: Übergzimo / Marina Ebert)

Austauschbare Armbänder beim Fitbit Alta HR. (Bild: Übergzimo / Marina Ebert)

Insgesamt ist das Fitbit Alta HR schmaler, als zum Beispiel der große Bruder Charge 2. Damit sieht es an schlanken Handgelenken deutlich eleganter aus und ist zum Beispiel für zarte Frauenhände sehr viel besser geeignet. Der Steuerungsknopf des Charge 2 kommt hier nicht zum Einsatz – Schade, der „Klopfscreen“ funktioniert nicht immer einwandfrei. Wer noch einen noch unauffälliger und schlankeren Fitnesstracker will und dafür breit ist auf ein Display zu verzichten, der sollte sich das Flex 2 Modell von Fitbit genauer ansehen.

Fitbit Alta Hr (Bild: Übergzimo / Marina Ebert)

Das Fitbit Alta HR zusammen mit dem Flex 2. (Bild: Übergzimo / Marina Ebert)

Insgesamt ist das Fitbit Alta HR nahtlos verarbeitet und robust genug, um im alltäglichen Gebrauch nicht kaputt zu gehen. Das glänzende Display wirkt geradezu magnetisch auf Fettflecken und Fingerabdrücke, allerdings ist es bei der recht geringen Größe nicht wirklich auffällig.

Sportlich durch den Tag

Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Der kleine Tracker misst eure Daten. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Wie schon oben erwähnt, ist es oft die größte Herausforderung im Alltag den inneren Schweinehund zu bekämpfen und das Laufband statt des Sofas für die Abendstunden zu wählen. Das Fitbit Alta HR greift mit einem kurzen Vibrationsalarm und der Frage: „Lust auf Bewegung?“ ein, um euch zu motivieren. Außerdem ist das Tagesschritteziel von 10.000 Schritten in 10 Steps unterteilt. Hin und wieder sendet euch Fitbit Benachrichtigungen, dass euch nur noch 250 Schritte bis zum nächsten Step fehlen. Die Benachrichtigungsfunktion kann im Alltag jedoch, wenn ihr zum Beispiel an den Bürostuhl gefesselt seid, recht nervig sein.

Fitbit Alta Hr (Bild: Übergizmo /Marina Ebert)

Dafür haben wir uns ein Abzeichen verdient. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Das Schritteziel von 10.000 Schritten ist täglich wirklich machbar, so dass keine Frustration bei euch aufkommt. Wer jedoch tagsüber viel im Auto unterwegs ist und nicht an die frische Luft kommt, muss abends nochmal los um seinem Schritteziel hinterher zu rennen. Macht ihr zum Beispiel gerade eine Stadt-Sightseeingtour und läuft den ganzen Tag von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, belohnt euch Fitbit mit Abzeichen für eure zurückgelegten Kilometer. Eurer virtueller Fitnesscoach arbeitet also mit Motivation und Belohnung.

Was bringt dein Herz zum Rasen?

Die Herzfrequenz beeinflusst eure Kalorienverbrennung und ist damit ein wichtiger Aspekt von Fitness. Im Fitnesststudio sind deshalb in Ausdauergeräten, wie dem Stepper und dem Laufband meist Sensoren zur Pulsmessung integriert. Jetzt habt ihr tagtäglich und kontinuierlich mit dem Fitbit Alta HR eine solche Messung am Handgelenk dabei. Unser Highlight des Trackers, das einwandfrei funktioniert. Eine Statistik dazu wird natürlich in der Fitbit App erstellt.

Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Den Puls immer im Blick haben, mit dem Fitbit Alta HR. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die Herzfrequenzmessung ist also für euer Workout wichtig, aber auch im Alltag höchstinteressant. Denn unser Herz beginnt nicht nur schneller zu schlagen, wenn wir uns körperlich anstrengen. Sondern auch wenn wir zum Beispiel jemanden sehen, den wir attraktiv finden oder wie beim mir, wenn der nächste Flug ansteht und die Flugangst sich langsam meldet. Insgesamt also eine hilfreiche Unterstützung beim Fitnesstraining und eine spannende Alltagsbeobachtung.

App

Wie immer gehört zum Fitbit Armband eine passende App, welche sowohl für Android- wie auch für iOS-Geräte verfügbar ist. Smartphone und Fitnesstracker koppeln sich über Bluetooth und synchronisieren sich automatisch beim Öffnen der App. Beim ersten Einrichten müsst ihr ein Fitbit-Konto erstellen, falls ihr noch keins besitzt. Dazu will Fitbit genaueres über euch wissen, wie zum Beispiel Geschlecht, Gewicht, Alter und Co.

Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Wir haben uns für das Blümchen Design entschieden. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

In der App könnt ihr manuell Trainings aufzeichnen, eure Schlaf- und stündliche Bewegungsstatistik nachschauen, euer Essen und Trinken hinzufügen und wie immer heutzutage das Ganze noch mit Freunden teilen. Auch das Design des Displays könnt ihr über die App verändern und wie wir zum Beispiel ein Blümchen unter der Uhrzeit anzeigen lassen. Zudem könnt ihr einstellen, ob Anrufe, SMS und Kalenderbenachrichtigungen auf dem Fitbit Alta HR angezeigt werden. Somit wird der Fitnesstracker fast zur Smartwatch. Insgesamt bietet die Fitbit App also eine Rundumpaket von anderen einzelnen Apps in Kombination mit dem Fitnesstracker.

Akku

Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Der Akku des Fitbit Alta HR hält locker 5 Tage durch. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Gerade die Akkulaufzeit ist heute bei vielen Geräten ein wichtiger Punkt. So auch beim Fitbit Alta HR. Wenn der Tracker gleichzeitig als Uhr genutzt wird und der Akku den Geist aufgibt, habt ihr zwar was am Handgelenk, aber die Uhrzeit bleibt euch trotzdem ein Rätsel. Der aktuelle Ladestand eures Gerätes wird oben  in der App angezeigt. Fitbit verspricht euch 7 Tage Akkulaufzeit und in unserem Test kamen wir bei einer permanenten Nutzung auf ungefähr 5 ½ Tage ohne Nachladen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, doch wie immer zählt beim Akku, je mehr desto besser.

Preis und Verfügbarkeit

Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Das Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Erhältlich ist das Fitbit Alta HR ab sofort. Es kann zum Beispiel über den Fitbit-Onlineshop oder den Versandriesen Amazon bestellt werden. Einem direkten Start zum nächsten Schritteziel steht also nichts mehr im Weg. Preislich liegt das Modell bei rund 150 Euro und ist somit nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür bietet es die Kombination von Herzfrequenzmessung, Smartwatch-Funktionen und dem alltäglichen Bewegungsprofil mit App-Statistiken in schickem Design.

(Bild: Übergizmo)

Fazit

Insgesamt ist unser Eindruck des Fitbit Alta HR sehr positiv. Das schlankere Design macht sich gut an Frauenhandgelenken und die individuellen Armbänder lassen sich auf das Outfit abstimmen. Zusätzliches Zubehör schlägt natürlich auf den Preis des Trackers von 150 Euro nochmal extra drauf. Schade ist, dass das Klopf-Display nicht immer sofort reagiert und wir wünschen uns den Knopf des Charge 2 wieder für das nächste Modell. Der Herzfrequenzmesser ist definitiv das Highlight des Alta HR und die Akkulaufzeit kommt zwar nicht ganz auf eine Woche, kann sich jedoch trotzdem sehen lassen.

Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Das Fitbit Alta HR (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die Feiertage sind zwar vorbei, aber möglicherweise bleibt der Osterspeck auf euren Hüften zurück. Da der Frühling bereits die Welt bunt aufblühen lässt und der Sommer schon anklopft, wird es höchste Zeit die nächsten Schritte für die Bikinifigur und gegen den inneren Schweinehund zu gehen. Vielleicht sogar mit dem Fitbit Alta HR an eurem Arm.

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