Chinesische Actionkamera YI 4K+ mit 60 fps für 370 Euro erhältlich

YI-4K+ (Bild: YI Technology)

Die Actionkamera Yi 4K+ soll für rund 370 Euro in Deutschland verkauft werden. Das besondere an der Kamera ist nicht ihre Aufnahmefunktion mit 4K sondern die dabei erzielte Bildwiederholfrequenz von 60 Bildern pro Sekunde.

Amazon verkauft die Yi 4K+ für genau 369 Euro plus drei Euro Versandkosten. Die Kamera soll ab dem 23. April 2017 aufgeliefert werden. Interessant: Zum Marktstart sind noch nicht alle Funktionen freigeschaltet. Die Spracheingabe, Livestreaming und die Aufnahmemöglichkeit im Raw-Format werden erst später durch ein Firmware-Update freigeschaltet.

Die 4K+ der chinesischen Firma YI Technologies ist die erste Actionkamera, die 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufzeichnet. Bis 30 fps funktioniert in der Auflösung von 3840 x 2160 Pixel sogar eine elektronische Bildstabilisierung. Das schafft bisher kein anderes Modell. Und vor allem nicht zu diesem Preis. Hauptkonkurrent GoPro verlangt für die Hero 5, die 4K-Videos nur mit maximal 30 fps aufnehmen kann, etwa 40 Euro mehr.

Die verbesserte Videoaufzeichnung gegenüber dem bisherigen Modell 4K wird durch die Verwendung eines verbesserten Bildverarbeitungsprozessors vom Typ Amba H2 SOC der Chipschmiede Ambarella realisiert. Dabei handelt es sich im einen in 14 Nanometer gefertigten Videochip auf Basis des ARM Cortex-A53, der die Bilddaten, die über den Sensor IMX377 von Sony im 1/2,3-Zoll-Format mit 12 Megapixel bereitgestellt werden, mit einer Datenrate von bis zu 135 MBit/s, verarbeitet. Das Vorgängermodell ist hingegen auf 65 Mbit/s begrenzt.

Ausgestattet ist die Kamera außerdem mit einer USB-3.0-Schnittstelle vom Typ C. Damit verdoppelt sich auch der Datentransfer im Vergleich zum Vorgängermodell, das nur USB 2.0 unterstützt hat. Neu ist auch die Möglichkeit zur Spracheingabe, mit der man eine Aufnahme starten und stoppen kann. Zur Bedienung steht außerdem ein 2,19 Zoll großer Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixel zur Verfügung. Alternativ kann die Kamera auch über eine App gesteuert werden, die für Android und iOS vorliegt.

Tags :Quellen:Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de

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