Apple: Testfahrzeug für autonomes Fahren gesichtet

(Bild: Gizmodo.com)

Apple arbeitet eifrig an seiner Vision des autonomen Fahrens. Rund zwei Wochen, nachdem der Konzern von kalifornischen Behörden eine Lizenz für Testfahrten mit selbstfahrenden Autos erhalten hatte, wurde nun ein entsprechendes Testfahrzeug auf den Straßen Kaliforniens gesehen.

Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg am gestrigen 27. April unter Berufung auf einen Augenzeugen meldet, soll ein Auto der Marke Lexus RX450h SUV diese Woche das Apple-Gelände verlassen und sich auf eine Testfahrt begeben haben. Die namentlich nicht genannte Person hat dem Blatt auch Bilder und Videoaufnahmen zukommen lassen.

Darauf ist deutlich zu erkennen, dass der Wagen mit diversen Sensoren ausgestattet ist, etwa mit dem von Velodyne Lidar Inc. stammenden 64-Kanal-LiDAR. Auch Radarsensoren und eine Reihe von Kameras habe das Auto enthalten. Diese sollen laut Experten, die das Bild- und Videomaterial gesichtet haben, keine Apple-Produkte sein, sondern von anderen Firmen stammen.

Apple hatte vom California Department of Motor Vehicles vor fast zwei Wochen die Erlaubnis erhalten, seine Technologie des autonomen Fahrens testen zu dürfen. Insgesamt dürfen bei dem Projekt drei Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die von jeweils zwei Fahrern begleitet werden sollen. Laut Bloomberg hat der Bundesstaat bereits rund 30 Unternehmen Lizenzen für Tests autonomer Fahrsysteme erteilt.

Apples Project Titan

Apples System nennt sich intern „Project Titan“. Ursprünglich hatte dahinter das Vorhaben gesteckt, ein eigenes Elektroauto zu entwickeln. Laut Medienberichten im Oktober letzten Jahres hat der Konzern das Vorhaben jedoch auf Eis gelegt. Das Ziel sei nicht mehr die Entwicklung eines Autos, vielmehr liege der Schwerpunkt nunmehr auf Software für autonomes Fahren.

Ein „Apple Car“ ist mit dieser Entwicklung jedoch nicht vom Tisch. Angeblich ist das Selbstfahr-Betriebssystem des Unternehmens so ausgelegt, dass es sowohl in den Fahrzeugen anderer Hersteller als in einem eigenen Modell eingebaut werden könnte.

Tags :Quellen:Bloomberg

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