Triby Family im Test: Amazon Alexa kann jetzt telefonieren

Im Ranking erhält Triby Family mit Alexa 4 von 5 Sternen. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Wie ein smartes Küchenradio zur optimalen Steuerzentrale für euer Smarthome wird, zeigt Triby Family. Wir haben für euch den pfiffigen Lautsprecher mit Amazon Alexa genauer angesehen.

Triby Family mit Amazon Alexa

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Triby Family mit Amazon Alexa

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)hervorragender Sound für seine Größe  (Bild: Übergizmo)Mikrofon für Alexa sehr empfindlich
 (Bild: Übergizmo)stoßresistent und gut verarbeitet  (Bild: Übergizmo)Preis etwas hoch
 (Bild: Übergizmo)Konnektivität zu Amazon Echo / Alexa  
 (Bild: Übergizmo)Telefonie über Alexa möglich  
 (Bild: Übergizmo)mobil rund acht Stunden Akkulaufzeit (bei Musikwiedergabe)  

Lampen einschalten, Musik fernsteuern, Heizung regeln und Türen öffnen – dank smarten Assistenten wie Amazon Echo und Google Home könnt Ihr diese Funktionen jederzeit über eure Stimme steuern.

Ihr seid an Amazon Echo (aka „Alexa“) interessiert, wollt aber irgendwie noch mehr? Mit Triby Family kommt nun auch der erste Drittanbieter nach Deutschland, der euch Alexa in einem neuen Design und mit einigen neuen Features präsentiert.


Nur Vorab: Triby gibt es bereits seit 2015.
In diesem Testbericht erfahrt Ihr alles über Tribys Grundfunktionen.


Im Folgenden erfahrt Ihr, was Triby in seiner neuesten Version alles dazugelernt hat.

Triby kurz erklärt

Formschön, gut verarbeitet und robust - Triby Family spricht in punkto Verarbeitung an. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Formschön, gut verarbeitet und robust – Triby Family spricht in punkto Verarbeitung an. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Eigentlich mal als smartes Küchenradio konzipiert, hat sich Triby Family zum echten Hardware-Konkurrenten zum Amazon Echo und Echo Dot entwickelt.

Denn das formschöne Retro-Radio vom französischen Hersteller Invoxia sieht nicht nur schick aus, sondern ist auch ordentlich robust und portabel. So sorgt ein Silikonring rund um das Radio für Grip beim Tragen und Stoßfestigkeit beim Herunterfallen. Mit einer Akkulaufzeit von rund ein bis drei Tagen (ohne Musikwiedergabe) könnt Ihr Triby zudem an jedem Ort in eurer Wohnung positionieren, ohne es an den Strom anstecken zu müssen.

So könnt Ihr Triby über einen integrierten Magneten am Kühlschrank befestigen, im Badezimmer für die morgendliche Dusche oder im Garten fürs Grillvergnügen positionieren.

Alexa trifft auf Retro

Im mobilen Einsatz ohne Netzteil bekommt Ihr nur Zugriff auf Alexa, wenn Ihr einen Button drückt. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Im mobilen Einsatz ohne Netzteil bekommt Ihr nur Zugriff auf Alexa, wenn Ihr einen Button drückt. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Nun kann Triby aber eben noch weitaus mehr, als ein durchdachtes Internetradio zu sein. Neben dem Zugriff auf sämtliche nationale und internationale Radiosender und einem Integrierten E-Ink Display mit Uhrzeit, Wetter und Datum, kann Triby so etwa auch als Freisprecheinrichtung für euer Smartphone fungieren.

Und seit diesem Jahr hat Triby nun auch Alexa integriert – samt aller Funktionen, die auch etwa ein Amazon Echo oder Echo Dot anbietet. Das bedeutet: Triby Family kann als vollständiger „Echo-Ersatz“ fungieren, der obendrein noch portabel ist. Über ein 360-Grad Mikrofon erreicht Ihr Triby sogar aus mehreren Metern Entfernung und beispielsweise mit einer dünneren Mauer oder Tür zwischen euch.

Dieses sehr empfindliche Mikrofon hat jedoch auch aktuell einen Nachteil: Triby reagiert immer mal wieder auf vermeintliche „Befehle“, die Ihr aber gar nicht getätigt hat. Stattdessen hört Sie euren Fernseher beispielsweise blubbern und denkt, irgendjemand da drin hätte das Wort „Alexa“ gerufen.

Manchmal kann das zwar durchaus amüsant sein, häufig ist es aber einfach nur nervig – „entschuldige, das habe ich nicht verstanden“.

Triby Family spricht mit Android und iOS

Triby kommuniziert nun auch mit Android und iOS. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Triby kommuniziert nun auch mit Android und iOS. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Eine weitere Neuerung von Triby ist die Kompatibilität mit Android – für lange Zeit war eine Verbindung nur mit iOS möglich.

Über eine Applikation könnt Ihr so die Telefonie über Triby einrichten („Alexa, rufe meinen Bruder an.“), eure Lieblingsradiosender abspeichern, die Einstellungen von Triby überarbeiten und Post-ITs an Triby senden.

Gerade Letzteres ist manchmal ganz hilfreich, wenn Ihr für den nächsten Weg zum Supermarkt noch eine kleinen kleinen Einkaufszettel auf Triby angezeigt haben möchtet. Über das integrierte E-Ink Display wird euch dieser Zettel dann so lange angezeigt, bis Ihr die Nachricht als gelesen markiert.

Fazit

Triby Family gehört für mich zur Kategorie „Alexa in sexy“. Das smarte Radio aus Frankreich überzeugt in punkto Design, Verarbeitung und Funktionalität auf ganzer Linie. Ich erinnere nur an dieses eine Beispiel: Über Triby könnt Ihr nun per Sprachsteuerung (Alexa) telefonieren.

Dennoch, Triby hat auch den einen oder anderen Nachteil. Zu nennen sind hier etwa das viel zu empfindliche Mikrofon. Aber auch die fehlende Kompatibilität mit anderen Lautsprechern sollte meiner Meinung nach angesprochen werden. So könnt Ihr Triby weder über Aux-Kabel noch über Bluetooth mit einem anderen Lautsprecher verbinden.

Zwar verfügt Triby auch von Haus aus über eine ganz beachtliche Soundqualität, doch wäre es durchaus charmant gewesen, wenn der schicke Retro-Wecker auch noch als smarte Verlängerung für „dumme“ Lautsprecher gedient hätte.

Im Ranking erhält Triby Family mit Alexa 4 von 5 Sternen. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Im Ranking erhält Triby Family mit Alexa 4 von 5 Sternen. (Bild: Übergizmo / Lenz Noelkel)

Im Ranking komme ich so auf 4 von 5 Sterne. Abzug von einem Stern gibt es für das empfindliche / falsch eingestellte Mikrofon – das nervt echt, sorry Invoxia. Die zusätzliche Konnektivität zu anderen Lautsprechern verbuche ich selbst als „Meckern auf hohem Niveau“, hier gibt es keinen Abzug.

So bleibt mir nur zu sagen: Triby sollte in jeden Haushalt gehören, der sowieso mit Alexa zusammen lebt. Das kostet euch zwar 199,00 Euro, dafür habt Ihr unterm Strich aber auch den wahrscheinlich coolsten Smart Home Assistenten / Enabler, den es aktuell am Markt gibt.

Tags :Bildquelle :Übergizmo / Lenz Nölkel

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