Bietet Facebook noch dieses Jahr Streaming-Plattform an?

Facebook (Bild: Facebook)

Facebook mischt sich unter die Streaming-Dienste. Wie das Internetportal Business Insider unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen im Umfeld des Unternehmens berichtet, geht die Plattform für Serien und Shows bereits im Juni dieses Jahres an den Start.

Über die Inhalte des neuen Konkurrenten von Netflix, Amazon Prime Video und Co. gibt es bis jetzt kaum Informationen. Dafür ist die strategische Ausrichtung des Dienstes durchgesickert. Laut Business Insider werde Facebook zum einen auf aufwändig hergestellte, für eine lange Laufzeit vorgesehene Hochglanzproduktionen setzen nach dem Vorbild von Netflix‘ „House of Cards“. Zum anderen plane das Unternehmen kurze und kostengünstigere Formate mit einer Länge rund 10 Minuten, von denen alle 24 Stunden eine neue Episode ausgestrahlt werden soll.

Am Anfang werde es rund zwei Dutzend Sendungen auf der Plattform des Streaming-Dienstes geben. Mehrere Serien und Shows seien bereits in Auftrag gegeben. Eine davon soll eine Virtual-Reality-Dating-Show sein, die von Conde Nast Entertainment produziert wird. Darin treffen sich Paare zunächst in einem virtuellen Raum, bevor sie sich in der greifbaren Wirklichkeit begegnen.

Einige Hollywood-Stars bereits engagiert?

Laut Business Insider haben sich Verantwortliche von Facebook, genauer: das Team um den neuen Kreativdirektor der Streaming-Initiative, Ricky Van Veen, zuletzt mit Vertretern diverser Produktionsfirmen getroffen. Bei den Verhandlungen soll es um Sendungen gegangen sein, die exklusiv für Facebook produziert werden würden. Offenbar hat das Unternehmen bereits den einen oder anderen Prominenten für die eine oder andere Serie unter Vertrag genommen, darunter ein großer Hollywood-Star, wie Business Insider weiter berichtet.

Facebook ist mit diesem Schritt der nächste Internet-Gigant, der ins lukrative Streaming-Geschäft einsteigt. Amazon ist in der Branche mit seiner Plattform Prime Video an der Seite von Netflix bereits eine große Nummer. Auch Twitter, Apple und Snapchat intensivieren ihre Bemühungen, ins Video-Angebot zu investieren.

Tags :Quellen:Business Insider

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