Opera „Reborn“ soll Browser und Messenger verbinden

(Bild: Opera)

Der neue Browser Opera 45 beinhaltet Funktionen, die schon im Konzept-Browser Opera Neon gezeigt wurden. Nun gibt es Schnittstellen zu WhatsApp, dem Facebook Messenger und Telegram direkt in Opera. Auch der Adblocker wurde verbessert.

Opera 45 ist da. Die neue Browser-Version mit dem Codenamen Reborn integriert Instant-Messenger wie WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram.

„Browsen und Chatten zugleich ist heute umständlich und ineffizient, da man zwischen Tabs wechseln muss, um eine Nachricht zu beantworten“, begründet Opera-Manager Krystian Kolondra den Schritt in einem Blogeintrag. „Wir glauben, dass sich das ändern muss. Deshalb bringen wir Ihnen Opera Reborn als den ersten Browser, der es Messengern erlaubt, innerhalb Ihres Browsers zu wohnen, ohne dass die Installation irgendwelcher Erweiterungen oder Apps erforderlich ist.“

Um auf einen der Messenger zuzugreifen, genügt ein Klick auf das jeweilige Symbol. Nach der Anmeldung ist der Messenger wahlweise als Einblendung oder angeheftet neben dem derzeit geöffneten Tab zu nutzen. Der Nutzer kann seinen bevorzugten Messenger auch in der Seitenleiste platzieren. Wer mehr als einen Messenger einsetzt, kann mit Tastaturkürzeln zwischen ihnen wechseln.

Reborn ist ein Projekt, mit dem Opera schrittweise die gesamte Nutzererfahrung seines Browsers umgestalten will. Die aktualisierte Version bringt dazu verschiedene UI-Verbesserungen mit, darunter ein helles und ein dunkles Farbschema, ergänzt durch neue Hintergrundbilder. Das erneuerte Layout ist jetzt konsistenter über die Plattformen hinweg.

Der norwegische Browserhersteller preschte schon mit einem kostenlosen VPN-Dienst und einem integrierten Adblocker voran. Die Reborn-Version bringt weitere Optimierungen für den Werbeblocker. Opera lädt jetzt unter anderen eine Webseite automatisch neu, wenn das Adblocking für die jeweilige Seite an- oder abgeschaltet wird. Ebenfalls verbessert wurde die Verwaltung der Blocklisten.

Opera 45 „Reborn“ setzt auf Chromium 58 auf, was weitere Veränderungen unter der Haube mit sich bringt. Der Browser ist für Windows, macOS sowie Linux verfügbar.

Tags :Quellen:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising