Alexa kann bald auch bayerisch

(Bild: Philips)

Die Alexa-Sprachfunktion unterstützt ab sofort Amazon SSML (Speech Synthesis Markup Language). Damit können Entwickler der Aussprache von Alexa einen individuelleren Anstrich geben. So ließen sich Alexa auch Dialekte oder individuelle Texte beibringen.

Die Sprachfunktion von Alexa kann via SSML (Amazon SSML) aufbohren. So lässt sich festlegen, wie Alexa aus den Textantworten eines Skills Sprache generiert. So können Pausen eingefügt, die Aussprache variiert, ein Wort buchstabiert oder kurze Audiosequenzen eingefügt werden. Zudem haben Entwickler die Möglichkeit, mithilfe sogenannter Speechcons – bestimmten Wörtern und Phrasen, denen Alexa besonderen Ausdruck verleiht – noch kreativere Spracherlebnisse zu schaffen. Damit können Alexa nicht nur eine natürlichere Aussprache gebräuchlicher Begriffe beigebracht werden, sondern auch regionale Ausdrücke wie „da lachen ja die Hühner“ oder „Donnerwetter“. Natürlich klappt das auch mit Dialekten.

Eine Übersicht aller Speechcons für die deutsche Version hat Amazon online veröffentlicht.

Zusätzlich stehen Entwicklern ab sofort fünf weitere SSML Features zur Verfügung. Mit Whispers können gedämpfte Dialoge erstellt werden. Expletive beeps sorgen für Piepstöne, die bestimmte Wörter überdecken. Das kennt man ja aus dem US-amerikanischen Fernsehen. Mit dem -Tag spricht Alexa bei Bedarf bestimmte Begriffe individuell aus, zum Beispiel „Al“ als „Aluminium“. Wer will, kann mit Emphasis für eine akzentuierte Betonung von Geschwindigkeit und Lautstärke sorgen und mit Prosody Lautstärke, Tonhöhe und Geschwindigkeit steuern.

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