Das ist Intels kreditkartengroßer Computer „Compute Card“

Compute Card (Bild: Intel)

Intel hatte seinen „Kreditkarten-Computer“, die Compute Card, bereits im Januar auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellt. Nun, auf der Computex, einer weiteren der vier wichtigen Elektronikmessen des Jahres, hat Intel zusammen mit einigen Partnern die Compute Card auch herausgebracht. So fertigen Foxconn und Seneca mit der Compute Card beispielsweise vollständige Mini-Computer an. LG macht aus dem Gerät, kombiniert mit seinen hervorragenden Displays, All-in-One-PCs. Und Nexdock wird bald seinen innovativen und modularen 2-in-1-Laptop vorstellen, dessen originelles Konzept seinesgleichen sucht, aber sich erst noch beweisen muss. Überraschend fehlen aber Compute-Card-Produkte von Dell, HP, Lenovo oder einem anderen, üblicherweise engen Partner von Intel.

Intels Compute Card kommt in 4 verschiedenen Versionen

Die Comute Card gibt es in vier Varianten: Einmal mit einem Intel Core i5-7Y57, einmal mit einem Intel Core m3-7Y30, einmal mit einem Pentium N4200 und einmal mit einem Celeron N3450. Der Arbeitsspeicher aller vier Versionen beträgt 4 GB RAM. Außerdem ist bei allen Bluetooth 4.2 und Wi-Fi 802.11 ac an Bord. Der interne Speicher bei den beiden Versionen mit Intel-Core-Prozessor besteht aus einer 128 GB großen SSD. Bei der Compute Card mit Pentium- oder Celeron-Prozessor ist der Speicher mit 64 GB dagegen nur halb so groß.

Die Bezeichnung „kreditkartengroß“ ist bei der Compute Card übrigens keine Übertreibung. Der Computer ist tatsächlich nur in Etwa so lang und so breit wie eine Kreditkarte. Allerdings ist das Gerät deutlich dicker als eine solche. Im Geldbeutel sollte sie trotzdem problemlos untergebracht werden können.

Tags :Quellen:The Verge
  1. Wenn man das Teil an das Multimediasystem in Flugzeugen ankoppeln könnte,
    könnte es die protektionistisch Behinderungen der USA aushebeln,
    die auf vielen Flügen der preiswerteren asiatischen Konkurrenz nach USA, Notebooks verbieten…
    Und die eigenen Daten sind immer in der eigenen Tasche.

  2. Der Apollo Lake mit Celeron N3450 ist nicht schlecht, selbst mit nur 4GB RAM. Ich hab den im meinem Mini PC (Orbsmart AW-08 für 200€) drin, der reicht für Streaming, Office etc. dicke aus. Hängt halt davon ab was man machen will. Überhitzt ist er bisher auch nicht. Leider kein USB-C.

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