Galaxy S8 ist gegenüber dem Galaxy S7 ein Riesenerfolg

(Bild: Samsung)

Samsung verkauft das S8 deutlich besser als das S7. In Südkorea wurden eine Million Stück des S8 innerhalb von 37 Tagen verkauft. Beim Galaxy S7 und S7 Edge dauerte das 74 Tage.

Samsung hat die Verkäufe des S8 und S8+ kommentiert. Allein im Heimatmarkt Südkorea verkaufen sich die Geräte doppelt so gut wie das S7, wie der Korea Herald meldet.

Diese Aussage macht Samsung an dem Zeitraum fest, in dem die erste Million Geräte in Südkorea verkauft wurde. Galaxy S8 und S8+ erreichten diesen Meilenstein innerhalb von 37 Tagen. Galaxy S7 und dessen Vorgänger Galaxy S6 benötigten indes 74 beziehungsweise 75 Tage für jeweils eine Million Einheiten.

Schon kurz nach dem Start der Vorbestellungen am 9. April meldete Samsung den Verkauf von 550.000 Geräten. Gegenüber dem Galaxy S7 soll sich die Zahl der Vorbestellungen sogar um den Faktor 5,5 erhöht haben. Tags darauf äußerte sich auch die US-Niederlassung des Unternehmens: „Die Vorbestellungen für das Galaxy S8 und S8+ in den USA übertreffen die des Galaxy S7 und S7 Edge mit einem starken zweistelligen Wachstum.“

Mitte Mai nannte Samsung dann auch erstmals weltweite Verkaufszahlen. Demnach gingen in den ersten vier Wochen nach dem offiziellen Verkaufsstart rund 5 Millionen Galaxy S8 und S8+ über die Ladentheken. Gegenüber dem Korea Herald erklärte das Unternehmen zu dem Zeitpunkt, es habe sogar bereits mehr als 10 Millionen Einheiten ausgeliefert.

„Samsung ist möglicherweise das einzige Unternehmen, das Verkaufszahlen als Marketingstrategie benutzen kann“, zitiert The Korea Herald einen nicht näher genannten Branchenvertreter. Allerdings bezieht sich diese Aussage nur auf Südkorea, wo Samsung aufgrund seines Marktanteils von mehr als 60 Prozent eine Sonderstellung genießt.

Analysten gehen inzwischen davon aus, dass die beiden Smartphones Samsungs Mobilsparte im laufenden Quartal ein deutliches Gewinnplus ermöglichen. Da sie weiterhin auch mit einer positiven Entwicklung der Halbleitersparte rechnen, könnte der Konzerngewinn erneut auf ein Rekordhoch steigen.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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