Anga Com 2017: VR-Innovation zwischen Routern und Kabeln entdeckt

Anga Com 2017 (Bild: Übergizmo/ Marina Ebert)

Wir waren für euch auf der Techmesse Anga Com in Köln unterwegs. Dabei haben wir ein kleines Highlight am Stand von MX1 gefunden, was wir euch nicht vorenthalten wollen.

Die Anga Com findet in Köln auf dem Messegelände statt. Die technische Fachmesse sowie der Kongress für Breitband, Kabel- und Satellitenempfang tagt jedes Jahr und bietet leider nur Zutritt für Fachbesucher. Deshalb haben wir uns für euch dort um geschaut. Rund 460 Aussteller nutzen zwei Messehallen und knapp 22.000 Quadratmeter, um ihre Neuheiten zu präsentieren. Die Aussteller kommen aus mehr als 40 Ländern. Neben zahlreichen Routern, IT, Software, Kabeln und IP-Übertragungen haben wir etwas entdeckt, was euch interessieren könnte.

Anga Com 2017 (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Auf dem Messegelände der Kölnmesse findet vom 30.05 bis zu 01.06 die Anga Com statt. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Virtual Reality per Satellit? MX1 will es ermöglichen!

In Halle 8 am Stand R10 verbirgt sich der Messebereich der drei SES-Tochterunternehmen Astra, MX1 und HD+. Dorthin hat es uns vor allem wegen dem Aufbau eines Fernsehers mit einer beiliegenden VR-Brille gezogen. MX1 stellt nämlich hier sein neues Konzept der VR-Übertragung per Satellit vor. Als Demonstration zeigt der Hersteller auf einem UHD-Fernseher eine Übertragung eines Konzerts der Berliner Philharmoniker. Das Panoramabild des Konzerts wird natürlich per Satellit übertragen, doch das ist noch nicht alles. Zuschauer können mit der Fernbedienung den Blickwinkel verändern, zoomen oder auch durch den Raum schwenken. Damit entsteht fast schon das Gefühl direkt in der Konzerthalle zu sitzen. Für noch mehr Virtual Reality sorgt die passende VR-Brille.

Anga Com 2017 (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Der MX1 Stand in Halle 8 R10 war unser Highlight. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Am Messestand selbst handelt es sich um ein Google Modell mit integriertem Smartphone. Die 360 Grad-Aufnahme der Berliner Philharmoniker wird direkt per Satellit auf das in der VR-Brille versteckte Smartphone übertragen und ihr könnt euren Blick durch den Konzertraum schweifen lassen. Entstanden ist die Übertragungstechnik gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut. Bisher ist die Technik leider noch nicht marktreif. Denkbare Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel Sportveranstaltungen wie Fußballspiele oder die Olympiade, Konzerte und vieles mehr. Wir finden die Idee des VR-Erlebnisses weg von hohen MB-Raten über WLAN und hin zur Satellitenübertragung mehr als spannend. Was sagt ihr dazu?

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