Nordkorea hat jetzt auch ein eigenes iPad – quasi

Das "IPad" hat mit dem iPad nichts zu tun (Bild: Apple)

Endlich gibt es auch in Nordkorea ein iPad. Wie das sein kann, werden sich viele fragen. Schließlich verkauft Apple seine Produkte nicht in diesem Land. Und es dürfte dank diverser Embargos und Sanktionen gegen Nordkorea auch sehr schwierig sein, echte iPads in das Land von Dritten zu importieren.

Die Antwort auf diese Frage ist so einfach wie lächerlich: Denn Nordkorea baut jetzt sein eigenes „IPad“. Das Gerät heißt mit vollem Namen „Ryonghung IPad“, mit einem großen „I“ geschrieben. Beim diesem Gerät handelt es sich um ein Tablet mit „4 CPUs“ mit 1,2-GHz-Taktung. Der Arbeitsspeicher liegt bei 1 GB RAM. Und der interne Speicher ist 8 GB groß. Außerdem kommt das Gerät mit einem Cover, in das eine Tastatur integriert ist. Und ein HDMI-Port ist auch vorhanden. Auf dem Gerät sind zudem circa 40 Programme vorinstalliert, mit denen Nutzer an Dokumenten arbeiten und Nachrichten lesen können, Außerdem dürfte auf dem Gerät diverse Spyware installiert sein, die nicht nur die vollständige Überwachung des Nutzers ermöglicht, sondern am Ende auch die Zurückverfolgung von Dokumenten zu einem bestimmten Gerät.

„IPad“ dürfte „Woolim“ nachfolgen

Welches Betriebssystem auf diesem Tablet mit Touchscreen zum Einsatz kommt, ist nicht ganz sicher. Es dürfte sich aber wohl um eine Version von Android handeln, das wiederum auf diverse Sicherheits- und Spionage-Features aus Red Star zurückgreift. Red Star ist eine Linux-Distribution, die allen voran macOS von Apple wahnsinnig ähnlichsieht und für den Desktop gedacht ist.

Bereits vor rund einem halben Jahr konnten deutsche Hacker das nordkoreanische Tablet „Woolim“ untersuchen. Dies wird von einer chinesischen Firma gebaut. Wer aber nun das „IPad“ herstellt, ist unklar.

Tags :Quellen:TechRadar

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