Test: Sonos Playbase – eine „Soundbar“ als Designelement

Sonos Playbase (Bild: Übergizmo/ Lenz Nölkel)

Wir haben für euch über mehrere Tage die Sonos Playbase unter unserem Fernseher platziert und ausführlich getestet. Wie unser Eindruck zum neuen Premium-Lautsprecher ausfällt, erfahrt ihr hier.

Sonos Playbase

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Sonos Playbase (Bild: Übergizmo/ Lenz Nölkel)

 


Vorab: Die Sonos Playbase ist ganz klar ein hochwertiges Premiumprodukt – bereits im März haben wir uns das Device angesehen. Sie liegt aktuell bei circa 799 Euro und soll gängigen Soundbars das Leben schwer machen. 


Maße, Design und Verarbeitung

Mit dem Maßen 72 mal 38 mal 5,8 Zentimeter wird die rechteckig-abgerundete Box unter euren Fernseher platziert. Hierbei solltet ihr vor dem Kauf auf jeden Fall messen, ob der Standfuß eures Fernsehers auf die Box passt, um sicheren Halt zu garantieren. Die Verarbeitung ist nahtlos, hochwertig und als Farbvarianten stehen Schwarz und Weiß in Hochglanzoptik zur Auswahl.

Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Bis zu 40 Kilogramm schwere Fernseher hält die Sonos Playbase aus. (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Auf der Rückseite versteckt sich das Anschlusskabel und in der Front prangt das Sonos Logo, sowie einige – minimalistisch integrierte – Bedientasten. Zur Verbindung mit dem Fernseher dient ein optischer Eingang, was bei älteren TV-Geräten problematisch werden kann. Dafür erspart ihr euch bei neueren Fernsehgeräten und Monitoren den lästigen Kabelsalat.

Ein Vorteil: Die schick anmutende Playbase wirkt eher wie ein Designelement in eurem Wohnzimmer und weniger wie ein weiteres Elektrogerät mit Kabel-Chaos und Co.

 Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Die Tasten werden durch die App-Nutzung fast überflüssig. (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Konnektivität – anschließen und loslegen!

Der Anschluss der Playbase ist denkbar einfach. Einfach einstecken und loslegen. Die passende Sonos App leitet euch mit einem Aufwand von 5 bis 10 Minuten durch die Installation. Wie für Sonos typisch lässt sich die Playbase natürlich mit anderen Geräten des Herstellers vernetzen. Wer sein Zuhause schon mit Sonos Lautsprechern ausgestattet hat, bekommt über die Playbase eine Steuerung des Heimkinoerlebnisses. Musikstreaming-Dienste wie Spotify und Co werden natürlich unterstützt.

Und: Noch nicht offiziell aber aus verlässlicher Quelle – der Hersteller plant bald eine Schnittstelle mit Amazons Alexa einzurichten.

 Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Einrichtung und Nutzung sind kinderleicht. (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Klangeigenschaften der Sonos Playbase

Beim Klang überzeugt uns die Sonos Playbase auf ganzer Linie. Die zehn integrierten Lautsprecher sorgen für satten, ausgewogenen Sound. Das hat uns zu Beginn schon etwas überrascht, denn die Lautsprecher und der Subwoofer sind auf sehr engen Raum im Gehäuse integriert.

Über eine kostenlose App könnt Ihr auch den Klang optimieren – etwa die Bässe in einem Nachtmodus reduzieren oder Stimmen gezielt hervorheben.

Die integrierte Sonos Software sorgt zusätzlich für Klangbereiche im Raum, um zum Beispiel den Bereich eures Sofas optimal zu beschallen. 

Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Bei dieser speziellen Einrichtung ist allerdings ein iOS-Gerät nötig also zum Beispiel ein iPhone oder iPad. Für Android scheint die Option bisher noch nicht geplant zu sein – ihr könnt den Speaker also nicht individuell an einen Raum anpassen.

Wir empfehlen: Gerade, wenn Ihr schon Sonos Lautsprecher besitzt, dann leiht euch ein iPhone oder iPad und richtet euer System einmal vernünftig ein. Durch die Konnektivität zu anderen Sonos Speakeren könnt ihr das Surround-Sound-System an eure eigenen vier Wände optimal anpassen. Kombiniert mit der Sonos Playbase ergibt sich letztendlich eine grandiose Beschallung für Heimkino, Musik und Co.!

Preis und Verfügbarkeit

Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Sonos Playbase (Bild: Übergizmo / Lenz Nölkel)

Die Sonos Playbase ist ab sofort zum Beispiel über die Webseite des Herstellers erhältlich. Bei der Anschaffung müsst ihr tief in die Tasche greifen, denn die Playbase ist ganz deutlich als Premiumprodukt platziert und nicht gerade ein Schnäppchen. Preislich liegt die TV-Soundbar bei rund 800 Euro.

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Fazit

Uns hat die Sonos Playbase begeistert. Wir würden die Anschaffung vor allem Sonos Fans und Heimkino-Fans empfehlen. Auch nur die Playbase alleine kann schon für einen satten Sound im Eigenheim sorgen und durchaus einen 50 qm großen Raum beschallen (unser Testraum beispielsweise).

Etwas schade: Die Playbase nutzt noch keine Schnittstelle mit Alexa. Wir warten aber gespannt auf ein mögliches Update.

Smart Home, Alexa und Co. aber mal hin oder her –  das Produkt verdient unserer Meinung nach im überrank 5 von 5 Sterne. Klangqualität, Nutzerfreundlichkeit, Design, Verarbeitung und App überzeugen. Wer hier im Vergleich zu anderen Soundbars etwas tiefer in die Tasche greift, wird das sicherlich nicht bereuen. 

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