Facebook, Google und Co. kritisieren US-Ausstieg aus Klimaabkommen

Titelbild: Patrick Nouhailler via Flickr.com)

Der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen sorgt weltweit für Kritik und Kopfschütteln angesichts der wenig nachvollziehbaren Entscheidung von Präsident Donald Trump. Auch aus dem Silicon Valley ist der Unmut über die Entscheidung unüberhörbar.

So machen die Chefs von Facebook, Google, Microsoft und Tesla ihrem Ärger über den Ausstieg der US-Regierung aus dem Pariser Klimaabkommen öffentlich. Sie betonten, dass sie weiterhin an der Notwendigkeit festhalten, die Treibhaus-Emission zu reduzieren und die globale Erwärmung zu begrenzen.

„Der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen ist schlecht für die Umwelt, schlecht für die Wirtschaft und riskiert die Zukunft unserer Kinder“, schreibt Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf seinem Profil des sozialen Netzwerkes. Den Klimawandel aufhalten sei eine Aufgabe, die die globale Gemeinschaft nur zusammen schaffen könne, führt der Unternehmer fort. Wir müssten zusammen handeln, bevor es zu spät sei.

Auch Google-Chef Sundar Pichai zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung Trumps. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb er gestern, dass Google weiter für eine „saubere und glückliche Zukunft“ arbeiten werde. Und Microsoft-CEO Satya Nadella betonte in seinem Tweet, dass der Klimawandel ein „dringendes Thema“ sei und „weltweites Handeln“ erfordere. Microsoft sei entschlossen, weiterhin seinen „Beitrag zu leisten“.

Elon Musk verlässt Donald Trumps Berater-Gremium

Tesla-Chef Elon Musk hatte im Vorfeld viel Kritik dafür einstecken müssen, Mitglied des Beraterstabs von Donald Trump geworden zu sein. Mit dem Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen, macht er seine Drohung wahr und verlässt nun den Posten. „Ich verlasse das Präsidenten-Gremium“, schreibt er gestern ebenfalls auf Twitter. „Der Klimawandel ist real. Paris verlassen ist nicht gut für Amerika und die Welt“, so der Unternehmer.

Beim Pariser Klimaabkommen hatten 195 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im Dezember 2015 beschlossen, die globale Erwärmung auf unter 2 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit zu reduzieren. Donald Trump macht keinen Hehl aus seiner Überzeugung, dass der Klimawandel nicht Menschen gemacht sei. Sein Ausstieg aus dem Abkommen steht im Dienste seiner „America First“-Politik. Er fordert eine Neuverhandlung der Vereinbarung zugunsten US-amerikanischer Interessen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, Frankreich und Italien, erteilten der Forderung aber bereits eine klare Absage.

Tags :Quellen:The Verge

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