Total neu: So sieht Skype jetzt aus

Skype bietet den neuen Client anfänglich nur für Android an. In den kommenden Wochen und Monaten sollen Versionen für iOS, Windows und macOS folgen (Bild: Skype).

Skype ist bunt geworden und soll mehr an Whatsapp heranrücken - so lassen sich Fotos und Videos einfacher teilen. Dazu kommen Bots von Drittfirmen. Ob das dem Tool gut tut?

Skype wurde komplett überarbeitet und soll stärker als bisher zum Chatten verwendet werden. Zudem lassen sich Inhalte mit den Kontakten einfacher teilen.

Nutzer können nun im Verlauf einer Konversation über einen „Reactions“-Button auf einzelne Chat-Nachrichten mit Emoticons, Aufklebern und GIFs reagieren. Die Funktion steht auch während Videotelefonaten zur Verfügung.

Bild: ZDNet

Eine Momente genannte Funktion erlaubt es, Fotos und Videos von Ereignissen zusammenzufassen und als „Höhepunkt“ mit Freunden zu teilen. Die Empfänger können wiederum aus dem Highlight heraus mit Emoticons reagieren oder direkt eine Konversation starten. Die Momente werden allerdings nur für sieben Tage angezeigt.

Die neue Registerkarte „Finden“ gibt Zugriff auf Add-ins und Bots. „Chatte mit dem Expedia-Bot, um Flugzeiten und Preise zu prüfen“, heißt es dazu im Skype-Blog. Bots und Add-ins sind unter anderem für Youtube und Giphy erhältlich, Nutzer können aber auch Konzerttickets kaufen oder Rezepte suchen. „Das ist nur der Anfang. Es werden neue Add-ins und Bots hinzugefügt, was das Skype-Erlebnis noch reichhaltiger und robuster macht.“ Ziel ist es, Unternehmen und Marken neue Möglichkeiten zu bieten, mit ihren Kunden per Skype in Kontakt zu treten.

Die neue Skype-App steht anfänglich nur für Android zur Verfügung. In den kommenden Wochen soll auch eine neue Version für Apples iPhone folgen. Windows- und Mac-Nutzer müssen sich laut Microsoft noch „ein paar Monate“ gedulden, bis das Update auch für den Desktop zur Verfügung steht. Ab Sommer sollen Preview-Versionen von Skype für Windows 10, macOS, Linux, Xbox One und das Web erscheinen.

Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

 

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