Emissionsfreie Logistik: Deutsche Post und Ford bauen E-Transporter

Bild: Deutsche Post

Mit dem StreetScooter hat sich die Deutsche Post bereits aufs Terrain der elektromobilen Logistik gewagt. Nun will der Logistik- und Postkonzern einen Schritt weiter gehen und hat sich dafür mit Ford zusammengetan. StreetScooter GmbH, Tochterunternehmen der Post, ist mit dem US-Autobauer eine Partnerschaft eingegangen, um einen neuen Elektor-Lieferwagen zu bauen.

Dieser soll eine Nummer größer ausfallen als der StreetScooter, wie die Post heute mitteilte. Die Basis des Projekts sei ein Ford-Transit-Fahrgestell, „das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von Post bzw. DHL Paket ausgestattet wird.“

„Ich sehe diese Partnerschaft als weiteren wichtigen Impuls für die Elektromobilität in Deutschland an“, sagt Jürgen Gerdes, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Post AG. „Der Schritt unterstreicht die Innovationsführerschaft der Deutschen Post, wird die Innenstädte entlasten und die Lebensqualität der Menschen verbessern. Wir arbeiten weiter an einer komplett CO2-neutralen Logistik.“

„Elektromobilität und innovative Verkehrslösungen für urbane Räume stehen für uns im Fokus, um unser Geschäft auf die Anforderungen der Zukunft auszurichten“, ergänzt Steven Armstrong, Group Vice President and President Europe, Middle East and Africa, Ford Motor Company. Die Partnerschaft mit StreetScooter und der Deutschen Post DHL Group sei die „perfekte Ergänzung“ der Pläne Fords.

Produktion von StreetScooter wird ausgeweitet

Bereits nächsten Monat soll die Produktion des neuen E-Transporters beginnen. Bis Ende 2018 sollen davon mindestens 2.500 Einheiten unterwegs sein. Womit das Gemeinschaftsprojekt zum größten Hersteller mittelschwerer E-Fahrzeuge in Europa werden würde.

Daneben will die Post die Produktion der StreetScooter-Modelle weiter ausbauen. Davon sollen bereits mehr als 2.500 Einheiten bundesweit im Einsatz sein. Das Ziel von StreetScooter GmbH sei es, von dem kleineren E-Zustellfahrzeug jährlich bis zu 20.000 Stück auch für externe Interessenten herzustellen.

Tags :Quellen:Deutsche Post
  1. Können wir uns darauf verständigen, dass ’emissionsfrei‘ ein Märchen ist?
    Die Emissionen entstehen halt woanders, z.B. im Kraftwerk oder bei rostigen Fässern im Meer oder im Salzbergwerk oder, oder aber nix mit ’emissionsfrei‘!

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