Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia im Test – Ein Klassiker im neuen Gewand

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Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia ist kein gänzlich neues Spiel. Es ist ein Remake vom 1992 erschienenen Famicom Spiel Fire Emblem Gaiden, welches es nie nach Europa geschafft hat. Wie uns das Spiel gefallen hat könnt Ihr im folgenden kurzen Test nachlesen.

Fire Emblem Echoes

Bild 1 von 8

Quelle: Nintendo

 PRO

 CON

 (Bild: Übergizmo)Auswahl der Charaktere  (Bild: Übergizmo)Geschichte startet langsam
 (Bild: Übergizmo)Vielseitigkeit durch die 2 unterschiedlichen Hauptcharaktere  (Bild: Übergizmo)Gameplay im Vergleich zu aktuellen FE Titeln etwas eingeschränkt
 (Bild: Übergizmo)Komplette Sprachausgabe  (Bild: Übergizmo)Taktische Tiefe fehlt im Vergleich zu den aktuellsten Vorgängern

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia ist ein Remake mit starken Fokus auf die Geschichte der zwei Protagonisten Alm und Celica, welche sich im Kindesalter anfreunden. Sie merken sehr früh, dass Sie etwas verbindet, darunter unter anderem ein Muttermal, welches die beiden an den Händen haben. Der Krieg, der im Land vorherrscht entzweit die beiden noch im jungen Alter. Diese treffen sich jedoch viele Jahre später wieder im Krieg an zwei verschiedenen Fronten.

Alm in Kampfpose (Quelle: Nintendo)

Alm in Kampfpose (Quelle: Nintendo)

Das Spiel startet ziemlich zäh und man muss sich einige Stunden lang durch die mit Cutscenes erzählten Hintergrundgeschichte durchklicken, bevor das Spiel richtig Fahrt aufnimmt. Etwas was Fans der Serie sofort auffallen wird ist, dass fast alle Konversationen nun auf Englisch vertont sind. Das ist eine große Verbesserung im Vergleich zu den letzten Teilen der Serie bei denen man den gesamten Dialog lesen musste, da nur einzelne Ausrufe der verschiedenen Charaktere vertont waren.

Gameplay

Das Spiel beginnt relativ einfach mit einem Kampf in denen man die Grundtechniken erlernt. Wie bei Spielen der Fire Emblem Serie üblich steigt der Schwierigkeitsgrad im Laufe des Spieles gleichmäßig an.

Zu Beginn des Spieles gibt es verschiedene Schwierigkeitseinstellungen die ihr weise wählen solltet. Der Normale Modus ist bereits sehr herausfordernd, während der Schwere Modus wohl ausschließlich für die Masochisten des Genres gedacht ist. Des Weiteren müsst Ihr die Entscheidung treffen, ob ihr im klassischen Modus oder den leichten Modus wählt. Beim leichten Modus stehen gefallenen Teammitglieder nach einem Kampf wieder zu Verfügung, während sie im klassischen Modus verloren bleiben.

Was ist neu an diesem Remake

Ein neues Spielelement in Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia sind Dungeons. Diese Dungeons kann man nun in einer 3rd Person Sicht erkunden und nach Items durchsuchen. Ebenfalls könnt Ihr euer Team hier trainieren und aufleveln. Dieses bringt ein wenig Rollenspielfeeling in die Fire Emblem Reihe, was uns sehr gut gefällt.

Da mag jemand wohl Celica nicht... (Quelle: Nintendo)

Da mag jemand wohl Celica nicht… (Quelle: Nintendo)

Das Stein Papier Schere Prinzip, welches aus den aktuelleren Teilen bekannt ist wurde in dieser Neufassung nicht mit implementiert. Für alle die das nicht kennen, dies beschrieb den Vorteil von Speeren gegenüber Schwertern, Schwerter gegenüber Äxte und Äxte gegenüber Speeren. Dafür haben Bogenschützen in dieser Neuauflage einen entscheidenden Vorteil. Mit Spezialbögen haben diese hier eine größere Schussreichweite.

Fazit

Echoes: Shadows of Valentia ist eine wunderschöne Neuauflage des alten Fire Emblem Gaiden. Es wurden Animationen und Cutscenes zum Spiel ergänzt was das Spiel etwas zeitgenössischer macht. Die Geschichte ist fesselnd, allerdings muss man beachten, dass es sich hier um ein aufpoliertes Spiel aus dem Jahre 1992 handelt und es nur schwer mit den aktuellen Fire Emblem Teilen zu vergleichen ist. Fire Emblem: Echoes hat ganz knapp noch die 4 Sterne bekommen.

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