BIU will Positionen deutscher Parteien zur Games-Branche wissen

(Bild: Wiseguy71/CC BY-ND 2.0

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) sieht die deutsche Games-Branche in Gefahr und die deutsche Politik in der Pflicht,  dem entgegenzuwirken. Um die Position der Parteien zu den wichtigsten Themen und Forderungen der Branchenverbände zu erfahren, hat der BIU am heutigen Montag den Generalsekretären von CDU, CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP einen umfangreichen Fragekatalog zugeschickt.

In den sogenannten Wahlprüfsteinen geht es um Themen wie Games als Kultur- und Wirtschaftsgut, Förderung des Entwicklungsstandorts Deutschland sowie die Einführung einer Produktionsförderung für die Games-Branche. Ferner will der BIU die Haltung der Parteien zur Zukunft des Deutschen Computerspielpreises und der Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes wissen. Aber auch Fragen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und dem Ausbau von Breitbandverbindungen werden gestellt. Nicht zuletzt sollen sich die Parteien zur der Frage positionieren, ob eSport als Sportart anerkannt werden sollte oder nicht.

„Bei der Bundestagswahl geht es in diesem Jahr um entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft der deutschen Games-Branche. Entweder werden die Rahmenbedingungen für die Games-Entwicklung endlich deutlich verbessert oder Deutschland droht als Produktionsstandort komplett den Anschluss an den internationalen Markt zu verlieren“, erklärt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. „Wir wollen die Wahlprüfsteine nutzen, um gemeinsam mit unseren Mitgliedern auf breiter Front klar auf die vielfältigen Herausforderungen der Games-Branche aufmerksam zu machen und dabei klare Aussagen der Parteien zu den notwendigen Verbesserungen einfordern.“

Noch vor der Wahl soll es Antworten geben

Die Antworten der Parteien sollen vor der Bundestagswahl veröffentlicht werden. Diese findet am 24. September dieses Jahres statt.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware ist der Zusammenschluss der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Der Verband zählt 28 Mitglieder, bestehend aus Entwicklern, Publishern und Anbietern von digitalen Spielen. Er repräsentiert 85 Prozent des deutschen Marktes.

Tags :Quellen:BIU

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising