BlackBerrys neues Geschäftsmodell funktioniert auch nicht

BlackBerry

Für BlackBerry wird es einfach nicht besser. Nun hatte das Unternehmen nach Jahren des Niedergangs im letzten Herbst endlich die heilige Kuh der eigenen Smartphones geopfert und diese Rechte komplett an ein asiatisches Unternehmen weglizenziert, in der Hoffnung, endlich wieder die Verluste eindämmen zu können. Und nun stellt sich heraus, dass auch diese Strategie nicht recht funktionieren will.

Anders als erhofft, läuft nämlich auch das Geschäft mit Sicherheits- und Business-Lösungen für Smartphones und Desktops nicht so richtig. Nach dem aktuellen Finanzbericht, der am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde, verfehlte das Unternehmen seine Ziele im Bereich „Software und Professional Services“ deutlich. Im Vergleich zum vorherigen Quartal waren die Verkäufe 4,7 Prozent niedriger und beliefen sich nur auf 101 Millionen US-Dollar.

Dabei setzten Investoren und Experten große Hoffnungen in BlackBerrys neue Ausrichtung. Das Unternehmen hat schließlich viel Erfahrung mit Software für Business und genießt in dieser Hinsicht immer noch einen hervorragenden Ruf. Im Vorfeld des Quartalsberichtes stiegen die Aktien des Unternehmens deshalb auch um rund 60 Prozent. Direkt nach der Veröffentlichung des Berichtes fielen sie aber wieder um 12 Prozent. Trotzdem konnte BlackBerry einen Gewinn von rund 671 Millionen US-Dollar einfahren – weil Qualcomm fast eine Milliarde an BlackBerry zahlen musste, um einen Streit über Lizenzierungsgebühren beizulegen. Diese Zahlung wird sich aber im nächsten Quartal nicht so einfach wiederholen.

BlackBerrys waren nie schlecht, nur leider eben keine iPhones

BlackBerry war einst der König der Smartphones. Nachdem aber das iPhone und die Android-Smartphones dank ihrer Touchscreens den Markt im Sturm genommen hatten, brachen die Verkaufszahlen der auf Business spezialisierten, und dafür immer hervorragend geeigneten, BlackBerrys ein.

Tags :Quellen:Ars Technica

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