Apple mietet mehrere Fahrzeuge von Mietwagenunternehmen Hertz

(Bild: Andreas Donath)

Apple ist zu Testzwecken seiner Technologie für autonomes Fahren eine Partnerschaft mit Hertz eingegangen. Laut Medienberichten hat der Soft- und Hardware-Hersteller aus Kalifornien mehrere Fahrzeuge des Autovermieters angemietet.

Wie Bloomberg meldet, soll es sich bei den geleasten Autos um den SUV Lexus RX450h handeln. Das Magazin beruft sich in seinem Bericht auf ein Dokument der Verkehrsbehörde California Department of Motor Vehicles, aus dem die Vertragsvereinbarung zwischen Donlen, dem Tochterunternehmen von Hertz, und Apple hervorgeht. Während Bloomberg von einer kleinen „Flotte“ spricht, nennt CNBC eine konkrete Zahl. Demnach soll es sich um insgesamt sechs Fahrzeuge handeln.

Wenige Stunden zuvor hatte auch Apples Konkurrent Alphabet eine ähnliche Partnerschaft geschlossen. Das Tochterunternehmen des Konzern, Waymo, arbeitet künftig mit dem Mietwagenunternehmen zusammen, um an seiner Variante für autonomes Fahren zu arbeiten. Im Vergleich zum Apple-Hertz-Deal fällt diese Partnerschaft deutlich größer aus. Laut Medienberichten soll Waymo von Avis insgesamt 100 Fahrzeuge der Marke Chrysler Pacifica gemietet haben. Weitere 500 Autos sollen hinzukommen.

Nachdem Apple im April von der US-Verkehrsbehörde eine Lizenz zum Testen seiner Selbstfahrtechnologie erhalten hatte, schickte der Konzern bald darauf in Kalifornien erste Testautos auf die Straßen. Mit der Hertz-Partnerschaft wird die ein halbes Dutzend Fahrzeuge zählende Flotte aufgestockt.

Arbeitet Apple an eigenem Auto?

Mit der Kooperation wird in der Fachwelt erneut darüber spekuliert, ob Apple nicht doch an einem eigenen, autonom fahrenden Auto arbeite. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Fokus des Konzerns lediglich auf der Entwicklung einer Software für autonomes Fahren liegt. Vom Tisch ist ein „Apple Car“ damit jedoch nicht. Laut früheren Medienberichten ist Apples Selbstfahr-Betriebssystem so ausgelegt, dass es sowohl in den Fahrzeugen anderer Hersteller als auch in einem eigenen Modell eingebaut werden könnte.

Tags :Quellen:BloombergCNBC

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