Test: HTC U Play und U Ultra – Smartphone vs Phablet

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Wir haben für euch das HTC U Play und das HTC U Ultra ausführlich getestet. Wie das Mittelklasse Smartphone und das Phablet bei uns ankommen, erfahrt ihr hier.

HTC U Play und U Ultra

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HTC U Play und U Ultra
(Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Optisch wirken beide HTC Smartphones recht unterschiedlich, obwohl sie aus derselben U Familie stammen und beide auf der CES 2017 in Las Vegas vorgestellt wurden. Auch bei den Spezifikationen gibt es große Unterschiede. Hier erfahrt ihr, was ihr von beiden Geräten erwarten könnt.

Design und Verarbeitung

Der erste große Unterschied zwischen dem HTC U Play und dem HTC U Ultra ist die Größe. Das U Play kommt mit einer Displaydiagonale von 5,2-Zoll daher und der große Bruder mit ganzen 5,7-Zoll. Für kleine Hände ist das Phablet-Modell U Ultra wenig geeignet, jedoch umso angenehmer zum Videos schauen oder Zocken.

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die schillernde Rückseite des HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Am rechten Gehäuserand befindet sich bei beiden Modellen die Lautstärkewippe, sowie der Powerbutton. Letzteres ist geriffelt und lässt sich somit einfach in der Tasche ertasten. Der linke Gehäuserand bleibt bei beiden Modellen kahl. An der Unterseite befindet sich beim HTC U Play und dem U Ultra jeweils ein USB Typ-C-Anschluss, sowie der Lautsprecher. An der Oberseite ist dann der SIM-Kartenslot untergebracht. Hierbei wechselt der Hersteller die Seiten, wo noch beim HTC U Play der Lautsprecher unten links zu finden ist, wandert er beim HTC U Ultra nach unten rechts.

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Keine 3,5-Millimeterklinke beim HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die U Familie kommt ohne 3,5-Millimeterklinke 

Ganz vermisst wird der klassische 3,5-Millimter Klinkenanschluss, welcher durch Kopfhörer mit USB Typ-C-Anschluss ersetzt wird. Ähnlich wie beim iPhone 7 lassen sich jetzt die HTC U Modelle beim Musikhören über Kopfhörer nicht gleichzeitig laden. Ein Adapter für 3,5 Millimeterklinke ist im Zubehör nicht enthalten – Schade!

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

USB Typ C – Top!  (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Ein optisches Highlight ist die schillernde Mineral-Glasrückseite beider Modelle. Sie wirkt zwar als Magnet für Fingerabdrücke aber ist dennoch ziemlich sexy und ist ein Eyecatcher. Die rückseitige Kamera steht für unseren Geschmack etwas zu sehr hervor und kommt einem rund (HTC U Play) und einmal eckig (HTC U Ultra) daher.

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Bei beiden Modellen steht die Kamera ziemlich hervor.  (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Auf der Frontseite befindet sich ein Fingerabdruckscanner im Homebutton. Der Homebutton ist keine physische Taste und etwas in das Display eingelassen. Insgesamt ist die Verarbeitung der beiden U Modelle nahtlos und hochwertig. Die Frontkamera wechselt von der rechten Seite beim U Play auf die linke Seite beim U Ultra, wegen dem zweiten Display.

Zweiter Display im HTC U Ultra

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die Frontkamera rückt nach links, wegen des zweiten Displays.  (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Das Display des HTC U Play ist 5,2-Zoll groß und löst in FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) auf. Das größere Display des HTC U Ultra löst in QHD (2.560 x 1.440 Pixel), jedoch müssen wir bei diesem Modell vom Display im Plural sprechen. Der Hersteller verbaut im oberen linken Display ein zusätzliches zweites Display. Hier könnt ihr euch personalisiert App-Benachrichtigungen, die Uhrzeit, das Wetter oder eure Termine im Kalender anzeigen lassen. Wir kennen das Feature zum Beispiel schon vom LG X-Screen und finden es super praktisch. Geschützt wird das zweite Display übrigens von Saphirglas. Beide Modelle werden ansonsten von Gorilla Glass vor Kratzern und Brüchen bewahrt. 

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

HTC setzt auf Android 7.0.  (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Hardware und Software

Als Betriebssystem kommt bei beiden Smartphones der U Familie das neuste Android 7.0 Nougat zum Einsatz. Das HTC U Play ist von der Hardware in der Mittelklasse anzuordnen. Im Inneren werkelt der MediaTek Helio P10 Prozessor mit einer Unterstützung von 3 GByte RAM. Als interner Speicher stehen 32 GByte zur Verfügung, welche sich aber mittels microSD-Karte erweitern lassen.

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Der microSD- und Simkarten-Slot befindet sich an der Oberseite.  (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Auch das Phablet HTC U Ultra ist  mit dem derzeit neusten Prozessor ausgestattet. Im Phablet werkelt der Snapdragon 821 Prozessor. Satte 4 GByte unterstützen den Prozessor und der interne Speicher kann sich mit 64 GByte wirklich sehen lassen. Beide Modelle arbeiten ruckelfrei und ermöglichen Multitasking zwischen den Apps.

Kamera des HTC U Play und U Ultra

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Wie bei HTC typisch setzt der Hersteller bei seinen Geräten einen Fokus auf die Kameras. Bei der U Familie wird dies auch wieder deutlich. Das HTC U Play kommt mit einer 16 Megapixel-Kamera auf der Rückseite und in der Front daher. Software-Features verbessern vor allem eure Selfies. Der Laser-Autofokus funktioniert schnell und präzise. Insgesamt also eine gute Kamera-Leistung in diesem Preissegment.

Schlechtes Wetter in Berlin. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Schlechtes Wetter in Berlin. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Beim HTC U Ultra setzt der Hersteller auch auf eine 16 Megapixel Knipse auf der Front, sowie der Rückseite. Eine f/1.8 Blende sorgt für den nötigen Lichteinfall und der Laser-Autofokus lässt euch eure schönsten Momente festhalten. Insgesamt finden wir die Kameras top! Vor allem die guten Frontkameras gefallen uns, da Selfies mittlerweile fast alltäglich sind.

Akku

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die Lautstärkewippe und der geriffelte Powerbutton des HTC U Play.  (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Die Akkus verbaut HTC in der U Familie fest im Gehäuse. In beiden Geräten kommen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Das HTC U Play besitzt eine 2.500 mAh starken Akku und der große Bruder U Ultra erhält satte 3.000 mAh. Quick Charge kommt leider nur beim größeren Modell zum Einsatz. Allerdings zerrt das zweite Display des HTC U Ultra zusätzlich an der Akkudauer und daher hat uns die Akkuleistung des Phablet etwas enttäuscht. 

Preis und Verfügbarkeit

HTC U Play und U Ultra (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Ähnlichkeiten und viele Unterschiede in der U Familie. (Bild: Übergizmo / Marina Ebert)

Das HTC U Play ist für 330 Euro verfügbar und kann zum Beispiel über den Onlineversandriesen Amazon bestellt werden. Auch das HTC U Ultra ist jetzt schon auf dem Markt erhältlich. Das Phablet liegt preislich bei rund 550 Euro. Damit ist es schon rund 200 Euro günstiger als zum Marktstart des Gerätes.

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Fazit

Beide HTC U-Modelle können sich sehen lassen. Wer nach einem soliden Mittelklasse-Gerät mit der neuesten Android Software sucht und den Fokus auf die Kamera setzt ist dem HTC U Play gut beraten. Das Phablet HTC U Ultra ist für Leute mit großen Händen geeignet, die viele Videos schauen oder das Smartphone gerne zum Spielen verwenden. Das auffällige Design macht beide Modelle zum Hingucker. Schade ist, dass bei beiden Modellen die klassische 3,5 Millimeterbuchse für Kopfhörer nicht zum Einsatz kommt. Und auch die Akkulaufzeit gerade beim HTC U Ultra war etwas mau. Dafür punkten beide Modelle mit den tollen Kameras, vor allem auf der Front.

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