Elon Musk: Künstliche Intelligenz ist größte Gefahr für die Menschheit

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Eigentlich gehört Elon Musk zu den Vorreitern im Bereich künstliche Intelligenz. Sein Autokonzern Tesla etwa ist stark in der Entwicklung autonomer Fahrsysteme involviert. Und doch wird der Unternehmer nicht müde, vor den Risiken der künstlichen Intelligenz zu warnen. So auch zuletzt auf einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Rhode Island.

Während einer Sitzung der National Governors Association brachte der 46-Jährige  seine Skepsis gegenüber der künstlichen Intelligenz deutlich zum Ausdruck. Das Phänomen würde eine weitaus größere Gefahr für die Menschheit bedeuten, als Autounfälle, Flugzeugabstürze, Drogen oder schlechtes Essen es jemals gewesen sind. Er wolle nicht allzu alarmierend klingen, doch hätte er Zugang zur modernsten künstlichen Intelligenz, die es auf der Welt gibt. Daher glaube er, dass die Menschen durchaus besorgt sein sollten.

Musk plädiert dafür, künstliche Intelligenz stärker gesetzlich zu regeln. Er sei zwar grundsätzlich gegen Überregulierung. Doch sei künstliche Intelligenz einer der wenigen Fälle, in der proaktives notwendig sei. Üblicherweise würden Regierungen bei Einführungen von Gesetzen mit einigen Jahren Verzögerungen reagieren. Das sei zwar auch schlecht, doch hätte es sich immer um Fälle gehandelt, die kein großes Risiko für die Existenz der Zivilisation darstellten, so Musk in dem rund einstündigen Gespräch. Genau das repräsentiere aber die künstliche Intelligenz. Man sollte daher handeln, bevor es zu spät ist.

Die Hiobsbotschaften der Skeptiker

Es ist nicht das erste Mal, dass Elon Musk vor den Auswirkungen der künstlichen Intelligenz warnt. Auf dem sozialen Netzwerk Twitter hatte er schon vor drei Jahren darauf hingewiesen, dass das Phänomen gefährlicher sei als Atomwaffen. Zusammen mit Apple-Mitgründer Steve Wozniak, dem britischen Astrophysiker Stephen Hawking wies er 2015 in einem offenen Brief darauf hin, dass künstliche Intelligenz zur Entwicklung autonomer Waffen führen könnten.

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