Tesla Model S schafft 1.000 Kilometer – unter bestimmten Bedingungen

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Hersteller von Elektroautos müssen seit einer Ewigkeit gegen das Stigma antreten, dass ein Elektroauto nur eine sehr kleine Reichweite habe. Speziell Tesla ist es aber gelungen Elektroautos in Serie zu bauen, die rund 400 Kilometer und mehr mit einer einzigen Akkuladung schaffen. Obwohl das für die meisten Autofahren im Alltag mehr als ausreicht, wird die Bevorzugung von Benzinern und Diesel-Autos aber immer noch damit verteidigt, dass die Reichweite dieser Fahrzeuge bei entsprechendem Tank und sparsamer Fahrweise noch deutlich größer und teilweise doppelt so weit sei.

Ein italienischer Tesla-Fanclub hat nun bewiesen, dass es sich bei Elektroautos nicht anders verhält. Das Model S schafft ab Werk rund 350 Kilometer. Mit größerem Akku kommt man sogar knapp 500 Kilometer weit. Und wenn man entsprechend sparsam fährt, schafft man über 1.000 Kilometer.

Model S stellt Rekord auf

Im Test fuhren die Italiener allerdings nur 40 km/h im Schnitt. Außerdem waren alle Extras inklusive Klimaanlage abgeschaltet. Des Weiteren wurden spezielle Reifen aufgezogen, die den Rollwiederstand auf ein Minimum reduzierten. Das Ergebnis: Der Tesla Model S legte mit nur einer Akkuladung 1.078 Kilometer zurück, wofür er rund 29 Stunden benötigte. Das ist ein absoluter Rekord für Elektroautos, die in Serie produziert werden.

Nun wird diese 1.078 Kilometer niemand mit normaler Fahrweise aus einer Akkuladung des Model S holen können. Darum geht es aber auch nicht. Der Test beweist nichtsdestotrotz, dass Tesla die Reichweite seiner Autos sehr konservativ schätzt und eine vergleichsweise wilde Fahrweise vorhersagt. Die angegebene Kilometerzahl sollte also mit vollem Akku fast immer erreicht werden können, auch wenn man gerne voll aus den Kurven herausbeschleunigt.

Tags :Quellen:Tesla Owners Club Italia

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