Google investiert 20 Millionen Dollar in afrikanische Non-Profit-Startups

Google (Bild: ZDNet.de)

Google weitet sein Engagement in und für Afrika aus. Nachdem der Internetriese aus Kalifornien bereits im vergangenen Jahr seine Initiative "Digital Skills for Africa" ins Leben gerufen hatte, soll nun mehr investiert werden. Das Geld soll für die Förderung von Startups und der digitalen Skills von Millionen Afrikanern verwendet werden.

Über die Pläne der Alphabet-Tochter hat Firmenchef Sundar Pichai in einem Gespräch im Rahmen der Google For Africa-Initiative im nigerianischen Lagos Ende Juli 2017 ausführlich gesprochen. Unter anderem will Google in den nächsten fünf Jahren rund zehn Millionen Afrikanern digitales Know how vermitteln. Das Vorhaben steht im Zusammenhang des im April 2016 gelaunchten Projekts „Digital Skills For Afrika„, bei der Google mit mehreren afrikanischen Partnern zusammenarbeitet, um einzelnen Afrikanern aber auch kleinen Unternehmen IT-Nachhilfekurse zu geben. Das „digitale Training“ sei als Grundlage gedacht für eine Karriere in der Tech-Branche, es soll für das Wachstum eines Unternehmens förderlich sein oder einfach das Selbstbewusstsein eines jeden Einzelnen steigern, heißt es auf der Webseite des preisgekrönten Programms heißt.

Zusätzlich  will Google sein Förderprogramm für afrikanische Startups ausweiten und in den nächsten fünf Jahren 20 Millionen Dollar zur Förderung von Non-Profit-Organisationen investieren. Afrikanische Unternehmensgründer können bereits an Googles Developers Launchpad-Programm teilnehmen, über die sie im Rahmen diverser Förderprojekte im Silicon Valley beim Einstieg ins Berufsleben unterstützt werden. Dafür will Google in den nächsten drei Jahren drei Millionen Dollar zur Verfügung stellen, wie  TechCrunch berichtet.  An der Förderung gemeinnütziger Unternehmen und Vereine haben laut dem Magazin bereits Startups und Organisationen wie Gidi Mobile Siyavula profitiert.

Google-Dienste für Afrika

In Nigeria kündigte Pichai zudem an, diverse Google-Produkte und Dienstleistungen an die Internet-Versorgungslage des Kontinents anzupassen. So testet der Konzern derzeit eine für Nigeria vorgesehen Version der Videodienstes YouTube. Die App YouTube Go soll auch offline funktionieren und Videos selbst bei langsamer Internetverbindung abspielen. Darüber hinaus hat der Konzern in seiner Anwendung Maps zuletzt Street-View-Ansichten der 18-Millionen-Metropole Lagos hinzugefügt.

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