Grüne sehen den Verbrennungsmotor als Endgegner

Bild: innogy SE

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir macht den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor zur Bedingung für die Teilnahme an einer Regierungskoalition, während Horst Seehofer (CSU) sich in dieser Frage nicht verhandlungsbereit gibt.

Der Verbrennungsmotor könnte sich als Knackpunkt bei möglichen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und den Grünen entpuppen. Die Grünen wollen im Falle einer Regierungsbeteiligung Elektroautos, Radwege und den öffentlichen Nahverkehr fördern.

Nach Informationen der Zeitschrift Der Spiegel, der aus einem noch nicht verabschiedeten, neuen Verkehrsprogramm der Partei zitiert, sollen Käufer emissionsfreier Autos 6000 Euro erhalten. Das Programm soll laufen, bis eine Million solcher Fahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Dazu sollen mehr Radwege und Ladepunkte bei Carsharing-Parkplätze gebaut und die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs über eine App zentralisiert werden.

Die Finanzierung der Pläne, die sieben Milliarden Euro kosten sollen, wollen die Grünen über den Abbau der Dieselsubventionen und eine verbrauchsorientierte Reform der Kfz-Steuer erreichen.

Die Grünen wollen zudem ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor zulassen. „Ein Verbot des Verbrennungsmotors legt die Axt an die Wurzel unseres Wohlstands“, sagte hingegen Horst Seehofer (CSU) in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er lehnt ein terminiertes Ende der Antriebstechnik ab.

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  1. Ob sie es damit endlich schaffen unter die 5% zu kommen? Man kann es nur hoffen, dort sind offensichtlich lauter Geisteskranke am Werk!

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