Google Maps: Jetzt können auch deutsche Autofahrer schneller Parkplätze finden

Google startet Google Maps Beta (Bild: Google Maps)

Zu Beginn des Jahres hatte Google in den USA in seinem Kartendienst Maps eine Funktion eingeführt, die Autofahrer über die Parkplatzsituation am jeweiligen Zielort informiert. Nun hat der Hersteller das Feature in 25 weiteren Städten eingeführt, darunter befinden sich auch einige in Deutschland.

Das neue Feature findet sich in Google Maps nach Eingabe von Start- und Zieladressen unter der Straßenkarte, rechts neben den Informationen über die geschätzte Ankunftszeit und Distanz. Es erscheint in Form eines kleinen „P“-Symbols und einer näheren Beschreibung der Parksituation. Dabei unterscheidet die App zwischen „einfach“ zu findenden Parkplätzen, „mittelschweren“ und „schweren“.

So funktioniert die Funktion

Zusätzlich zur Beschreibung markiert die Farbe des Symbols die Parksituation, etwa blau für „mittel“ und rot für „schwer“. Drückt man auf das Feld, wo Fahrdauer, Distanz sowie das neue Park-Symbol erscheinen, öffnet sich die detaillierte Routen-Beschreibung. Hier wird man künftig auch eine etwas ausführlichere Angabe der Parksituation finden. Etwa: „Die Parksituation an dieser Adresse ist für gewöhnlich eingeschränkt.“ Unter dieser Angabe bietet die App auch den Link „Parkplatz finden“ an, nach dessen Anklicken die jeweiligen Parkplätze in der Nähe der Zieladresse aufgelistet werden. Diese können auch gespeichert werden, um zu einem späteren Zeitpunkt schneller auf sie zugreifen zu können.

Laut Google wurde das neue Feature nach einer Testphase in den USA ab Anfang dieses Jahres nun in 25 weiteren Städten außerhalb den Vereinigten Staaten eingeführt. Darunter befinden sich auch fünf deutsche Städte: Köln, Darmstadt, Düsseldorf, München und Stuttgart. Außerdem profitieren Fahrer unter anderem in Barcelona, Madrid, Moskau und Stockholm von der Funktion. In den USA findet sich das Angebot in insgesamt 25 Städten.

Der Internetkonzern bestimmt die Parkplatzsituation nach eigenen Angaben auf Grundlage der Datensätze aus der Vergangenheit, wobei er dafür sowohl die Wochentage, Tageszeiten als auch die anonymen Standortdaten der Nutzer verwendet.

Tags :Quellen:Google

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