Tesla bringt Supercharger-Stationen in die Innenstädte

Bild: Tesla

Elektroauto-Hersteller Tesla baut in den USA die Infrastruktur seiner Ladestationen aus. In den Ballungszentren vorerst zweier Städte des Landes sollen kleinere Versionen der "Supercharger"-Säulen der stetig steigenden Nachfrage der Fahrer nachkommen.

Wie der Hersteller gestern mitteilte, wurden die ersten Ladestationen in Boston und Chicago installiert. Insgesamt 18 an der Zahl befinden sich in viel frequentierten Gebieten wie Supermärkten, Einkaufszentren und an Straßen der Innenstädte. Sie haben ein neues schlichtes Design und sind kleiner und damit Platz sparender als die vorausgegangenen Modelle. Zudem lassen sich damit die Elektroautos schneller aufladen. Laut Tesla dauert der Ladevorgang zwischen 45 und 50 Minuten.

Bedarf an Ladestationen steigt

Der Ausbau der Lade-Infrastruktur erfolgt im Zuge der Markteinführung des Mittelklassewagens Model 3 im Juli dieses Jahres – was auch zu gesteigertem Bedarf an Ladesäulen geführt hat. Laut Medienberichten gibt es in den USA immer wieder Beschwerden über Wartezeiten stark besuchter „Supercharger“-Stationen. Tesla wird die Produktion des Model 3 kontinuierlich erhöhen. Für September plant der Konzern, rund 1.500 Fahrzeuge übers Fließband rollen zu lassen. Im Dezember sollen bereits 20.000 Einheiten gefertigt werden. Für das nächste Jahr will Tesla die Produktion auf rund 500.000 Fahrzeuge hochschrauben.

Tesla verfügt in den USA bereits über eine recht engmaschige Lade-Infrastruktur. Allerdings befinden sich die „Supercharger“-Säulen vornehmlich an vielfrequentierten Reiseruten entlang von Autobahnen. Darüber hinaus gibt es tausende Stationen an Hotel- und Restaurant-Anlagen. Nächstes Ziel ist die Ausweitung des Netzwerkes auf Innenstädte. Nach Boston und Chicago sollen weitere Städte folgen.

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