Elektro-SUV: Daimler investiert eine Milliarde US-Dollar in US-Standort in Alabama

SUV-Montage im Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa in Alabama

Daimler baut seine Elektrooffensive aus. In dem Zuge investiert der Automobilhersteller in den Mercedes-Standort Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama eine Milliarde US-Dollar (umgerechnet 840 Millionen Euro). Die Investition soll in der Region hunderte neue Arbeitsplätze schaffen.

Das teilte der Konzern gestern anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Produktionsstarts in Tuscaloosa mit. Demnach wolle Daimler insgesamt eine Milliarde US-Dollar in die Erweiterung des industriellen Engagements in der Region investieren. Ein Großteil der Summe soll in die Umsetzung der Elektromobilitätsoffensive fließen. Der Rest werde in den Ausbau der Logistikaktivitäten am Standort fließen. Durch die Investition würden mehr als 600 neue Arbeitsplätze entstehen, so Daimler.

„Zum 20-jährigen Produktionsjubiläum des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa bringen wir unsere Elektrooffensive in die USA und stärken unser industrielles Engagement in Alabama mit einer Investition von 1 Milliarde US-Dollar“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain, in einem Statement.

Elektro-SUV aus der EQ-Reihe

Im Werk in Tuscaloosa werde der neue Elektro-SUV aus der EQ-Reihe gefertigt werden, so Daimler. Das Fahrzeug hatte der Hersteller letztes Jahr auf der Automesse in Paris vorgestellt. Die Produktion soll mit dem Beginn des nächsten Jahrzehnts anlaufen. Die für das Fahrzeug benötigten Akkus würden in der Batteriefabrik produziert werden, die in der Nähe der des Pkw-Werks gebaut werde.

Daimler fertigt im SUV-Standort Tuscaloosa seit 1997 Fahrzeuge. Den Beginn machte die M-Klasse. Von den heute in dem Standort produzierten SUVs, darunter der GLS und der GLE, werden mehr als 70 Prozent von den USA aus weltweit exportiert. Außerdem wird hier die C-Klasse Limousine für den nordamerikanischen Markt hergestellt. Mit dem geplanten Elektro-SUV wird das Portfolio des Werks um Plug-in-Hybride erweitert.

Tags :Quellen:Daimler

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