Spaß mit Drohnen: Ab 1. Oktober nur mit Kennzeichnungspflicht und Führerschein

(Bild: Intel)

Im Oktober greift das eine oder andere neue Gesetz, die vom Bundestag verabschiedet wurden. Eines davon betrifft Drohnenbesitzer, für die ab dem 1. Oktober neue Regeln gelten. Die Stichworte sind: Kennzeichnungspflicht und Führerschein.

Noch gilt die Betriebserlaubnis für Drohnen nur für die gewerbliche Nutzung. Der Privatgebrauch ist für Geräte unter fünf Kilogramm erlaubnisfrei. Diese Unterscheidung fällt mit der Neuregelung der vom Bundesverkehrsministerium herausgegebenen “Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten” ab dem 1. Oktober weg. Ab dann gelten einheitliche Regelungen.

Demnach wird eine generelle Kennzeichnungspflicht bestehen für alle Drohnen, die mehr als 250 Gramm wiegen. Das heißt, der Nutzer muss an seinem Flugobjekt eine Plakette befestigen, auf der sein Namen und seine Adresse angebracht ist. Diese kann man in Fachgeschäften für Beschriftungen erwerben oder im Internet. Auch ein Aluminiumaufkleber etwa aus dem Schreibwarenhandel würde genügen. Entscheidend ist, dass Aufkleber und Plakette feuerfest sind und dauerhaft an der Drohne befestigt werden können.

Pilotenlizenz oder Drohnenführerschein

Wiegt die Drohne mehr als zwei Kilo braucht der Besitzer zusätzlich einen Kenntnisnachweis etwa in Form einer Pilotenlizenz oder eines “Drohnenführerscheins”. Letzterer kann nach einer Prüfung von einer staatlich anerkannten Stelle oder vom Luftsportverein ausgestellt werden. Die Bescheinigung ist fünf Jahre gültig.

Wer über keinen Kenntnisnachweis verfügt, wird seine Drohne nur auf einem nachgewiesenen Modellflug-Gelände benutzen dürfen. Allerdings müssen die Geräte auch hier gekennzeichnet sein.

Tags :Quellen:Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktir

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