Leidet das iPhone 8 Plus am Galaxy-Note-7-Syndrom?

iPhone 8 (Bild: Apple)

Es tauchen vermehrt Berichte auf, die auf ein Akkuproblem beim iPhone 8 Plus schließen lassen. Denn innerhalb der vergangenen zwei Wochen, also seit dem Verkaufsstart des Telefons am 22. September 2017, gab es mindestens sechs Fälle, bei denen der Akku eines iPhone 8 Plus aufging wie ein Hefekuchen. Berichten zufolge sind Telefone betroffen, die nach Japan, Taiwan, Griechenland, Kanada und China verkauft wurden.

In welchem Ausmaß das Problem existiert lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Zumindest scheinen die Telefone bisher weder Feuer gefangen zu haben noch explodiert zu sein. Vielmehr blähte sich der Akku einfach auf und drückte somit das Gehäuse des Telefons auf. Vom Nutzer falsch gehandhabt scheinen die Geräte nicht zu sein. Denn den Berichten zufolge ist das Problem auch bei Geräten aufgetreten, die noch in der Verpackung waren und sich erst noch im Liefervorgang befanden. Zumindest ein Nutzer berichtet, dass sich sein iPhone 8 Plus aufblähte nachdem er es mit dem mitgelieferten Adapter und Ladekabel an die Steckdose anschloss. Das iPhone 8 ist aktuell nicht betroffen.

Apple will die betroffenen iPhone 8 Plus überprüfen

Apple hat angekündigt die Vorfälle untersuchen zu wollen. Dabei wird das Unternehmen schnell handeln müssen. Schließlich dürfte als Worst-Case-Szenario das Desaster beim Akku des Galaxy Note 7 von Samsung aus dem letzten Jahr gelten. Der Akku dieses Telefons konnte aus zwei verschiedenen Gründen Feuer fangen oder gar explodieren. Fluglinien verboten Fluggästen schließlich die Mitnahme eines Galaxy Note 7 an Bord eines Flugzeugs. Samsung ordnete einen Verkaufsstopp des Geräts an, rief alle verkauften Geräte zurück, ließ die Fehler von unabhängigen Experten untersuchen und startete schlussendlich eine funktionierende, groß angelegte Kampagne, die das Vertrauen der Kunden in die Qualitätsprüfung Samsungs erneuern sollte. Das ganze Prozedere nahm rund ein Jahr in Anspruch und kostete Samsung Millionen, wenn nicht Milliarden, Euro.

Tags :Quellen:TechCrunch
  1. Auf was für einem Niveau wird hier denn inzwischen berichtet? Bei 6 (!) defekten Geräten wird gleich wieder ein …gate aufgemacht. Auch der Vergleich mit Samsung hingt dermaßen.

    Aber so ist das wohl, wenn ein Blog nur noch vom anderen abschreibt…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising