Netflix erhöht Preise bei zwei Abo-Modellen

(Bild: Shutterstock)

Netflix ist teurer geworden. Der US-Streaming-Dienst hat die Preise in den USA für einige Abo-Varianten leicht erhöht. Auch deutsche Kunden müssen - je nach Abo - tiefer in die Tasche greifen.

Das kalifornische Unternehmen hat am gestrigen Donnerstag Medienberichte bestätigt, wonach US-Kunden für das gängigste Modell, die Standard-Variante mit HD-Streaming und zwei Geräten, auf denen gleichzeitig Inhalte geschaut werden können, um zehn Prozent erhöht. Die Anleger hat die Nachricht erfreut. So sehr, dass die Aktie des Streaming-Dienstes auf ein Rekordhoch gestiegen ist. Sie kletterte um 4,5 Prozent auf 192,80 US-Dollar.

Auch in Deutschland hat Netflix die Gebühren still und heimlich erhöht. Wie der Streaming-Dienst auf Anfragen des Branchenportals Caschys Blog bestätigte, gelten hierzulande für die Abo-Varianten Standard und Premium seit gestern neue Preise. Für die erste Option zahlen Kunden nicht mehr 9,99, sondern 10,99 Euro. Premium-Kunden, die Inhalte im UHD-Format auf vier Geräten gleichzeitig schauen können, werden sogar zwei Euro mehr im Monat entrichten müssen, also 13,99 Euro.

Allerdings gilt die Preiserhöhung nur für Neukunden, aber auch auf Bestandskunden wird Anpassung zukommen. Sie demnächst über die Änderung per E-Mail benachrichtigt. Wann genau das geschieht, ist nicht bekannt.

Mehr Eigenproduktionen führen zu höheren Gebühren

Netflix begründet die Preiserhöhung mit der Tatsache, dass der Streaming-Dienst immer mehr auf exklusive TV-Serien und Filme setzt und neue „Produkteigenschaften“ einführt. Von „Zeit zu Zeit“ würden daher die Tarife und Preise angepasst. In diesem Jahr wird Netflix mehr als 1.000 Stunden an Originaltiteln seinem Portal hinzugefügt haben, darunter die italienische Serie „Suburra“, die deutsche Serie „Dark“ sowie die zweite Staffel der Mystery-Serie „Stranger Things“.

Seit der Markteinführung in Europa im Jahr 2012 hat der Dienst zwei Milliarden Dollar in europäische Produktionen investiert. Darunter fallen Lizenz-Investitionen, aber auch Ausgaben für Original- und Ko-Produktionen. In diesem Jahr will Netflix insgesamt rund sechs Milliarden Dollar für Eigenproduktionen ausgeben.

Netflix hat die Preise in den USA für einige Abo-Varianten leicht erhöht. Auch deutsche Kunden müssen - je nach Abo - tiefer in die Tasche greifen.

Screenshot Übergizmo.de via Netflix

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