Tesla verschiebt erneut Präsentation des Elektro-Lkw

Tesla-Händler in Walnut Creek (Bild Tesla)

Elektroautobauer Tesla hat die Präsentation seines Elektro-Lkw erneut verschoben. Als einen Grund nennt Firmenchef Elon Musk die Produktionsverzögerungen rund um den Mittelklassewagen Model 3.

Wie Musk in einem Post auf dem Kurznachrichten-Dienst Twitter mitteilte, sei der Prototyp des Tesla Semi, des „semi truck“ also (auf Deutsch: Sattelzug), bereits fertig. Aufgrund der Produktionsengpässe um den Mittelklassewagen Model 3 müsse die Präsentation jedoch auf den 16. November verschoben werden. Außerdem erhöhe Tesla die Batterieproduktion für Puerto Rico und andere von Hurrikan Maria betroffene Gebiete, so Musk.

Tesla hatte im Juli 2016 einen „Masterplan“ für einen elektrisch angetriebenen Lkw vorgestellt. Der Sattelzug würde mehr Sicherheit bei geringeren Transportkosten bieten, hieß es. Allerdings dürften sich die Transporte nach dem jetzigen Stand der Batterietechnik nur auf kürzere Strecken beschränken. Laut Medienberichten bringt es das Fahrzeug, das angeblich auch autonom fahren kann, lediglich auf eine Reichweite zwischen 320 und 480 Kilometern.

Ursprünglich sollte der Tesla Semi im September dieses Jahres vorgestellt werden. Dann hieß es, die Präsentation würde am 26. Oktober stattfinden.

Model 3 lässt auf sich warten

Tesla wirtschaftet derzeit noch immer hauptsächlich mit der Limousine Model S und dem SUV Model X. Im Juli dieses Jahres begann der Konzern mit der Fertigung des Model 3. Die Produktion für den Mittelklassewagen sollte kontinuierlich erhöht werden, von 100 Fahrzeugen im August auf 1.500 im September und rund 20.000 im Dezember.

Vergangene Woche meldete Tesla, dass im September gerademal 260 Model 3 gefertigt wurden. Das sind rund drei Autos pro Tag. Als Grund nannte das Unternehmen „Produktionsengpässe“. „Grundlegende Probleme“ mit der Produktions- und Lieferkette gebe es nicht. Unterdessen berichten Medien, darunter das Wall Street Journal, dass ein Großteil der Fahrzeuge  – zumindest anfänglich und bis in den September hinein – nicht maschinell, sondern von Fabrikarbeitern zusammengebaut wurden.

Tags :Quellen:Twitter/Elon Musk
  1. Was will man von einem Unternehmen erwarten, dass als Marken- und Unternehmensnamen den Familiennamen eines Anderen nimmt ?

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